Autor: Designlines
Wenn sich der Anteil schwarz gekleideter Menschen rund um die Lagune schlagartig erhöht und aus gewöhnlich leer stehenden Palazzi plötzlich Stimmen und Musik dringen, steht eines fest: Es herrscht wieder Biennale-Zeit in Venedig. Common Ground lautet das Thema der 13. Architekturbiennale, die diesmal unter der kuratorischen Leitung von David Chipperfield stand. Warum dessen Schau im Arsenale und im Hauptpavillon in den Giardini etwas blass wirkte, welche Länderausstellungen sich gelohnt haben und wie die Großen der Branche bis spät in die Nacht hinein diskutiert haben, erfahren Sie in unserem Biennale-Special.
Biennale 2012 – Auf Grund gelaufen – Die 13. Architektur-Biennale von Venedig sucht nach Substanz – und versinkt dabei in Beliebigkeit.
Salon der Dunkelheit – Dark Side Club 2012 – Der mitternächliche Debattiersalon traf an den drei Eröffnungstagen der Biennale erneut zusammen.
Interview Steven Holl – Der New Yorker Architekt über das Biennale-Thema Common Ground, Gebäude als Symphonien und die Unmöglichkeit, Architektur in Bilder zu fassen.
Interview Arno Brandlhuber – Der Berliner Architekt über seinen Beitrag zum Deutschen Pavillon, Leben wie bei Großmutter und warum Altbauten die besseren Neubauten sind.
Interview Winy Maas / MVRDV – Der Rotterdamer Architekt über seinen Biennale-Beitrag The Why Factory, Planung ohne Planer und eine 4000 Hektar große Republik, in der die Baugesetze nicht mehr greifen.
Interview Kjetil Thorsen / Snøhetta – Der Osloer Architekt über das Entwerfen im Kollektiv, die Neuausrichtung des Urheberrechts und das erste öffentliche Kino in Saudi-Arabien.
Zum Thema: Weitere Berichte aus Venedig im Biennale-BauNetz-Blog:
www.baunetz.de/biennale
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