
OSB-Platten sind als Baustoff weit verbreitet. In der Regel zur Konstruktion von Dächern, Decken und Wänden eingesetzt, sind sie als funktionale und vor allem kostengünstige Grobspanplatte meist unsichtbar hinter einer makelloseren Fassade versteckt. Doch es gibt auch immer wieder Architekten, die sich speziell von der Struktur der Oberfläche inspirieren lassen. Zu ihnen gehört der Brite Carl Turner. Er entwarf die Stealth Barn, eine Scheune in East Anglia, deren Innenraum er komplett mit dem ihn an Strohballen erinnernden Werkstoff verkleidete – von den Fenstern und Schränken bis zu der Badewanne.
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Von Kaufleuten über Musiker zu Hotelgästen: In dem herrschaftlichen Bauwerk am Amsterdamer Museumplein sind schon viele Menschen ein- und ausgegangen. Erbaut Ende des 19. Jahrhunderts durch den niederländischen Architekten Daniel Knuttel, beherbergte das stattliche Klinkergebäude zunächst die Rijkspostspaarbank und später die erste Musikhochschule der Stadt, bevor es nun von Piero Lissoni in das Conservatorium Hotel mit 129 Zimmern und Suiten sowie einem großzügigen Spa- und Fitnessbereich umgewandelt wurde. Das Resultat ist ein apartes Quartier, das dank der gekonnten Verbindung von historischen Details und zeitgenössischer Ästhetik einen ruhigen und entspannenden Eindruck vermittelt – ohne zu starke Kontraste und Spielereien.
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Die Londoner Barbican Art Gallery widmet dem Bauhaus zurzeit die umfassendste Ausstellung in Großbritannien seit vier Jahrzehnten. Der Fokus der Schau mit mehr als 400 Exponaten liegt nicht nur auf den Arbeiten der Studierenden und Professoren. Unter dem Titel art as life rückt vor allem das Leben an der Schule selbst in den Mittelpunkt, wo die Moderne weniger mit Dogmen, als vielmehr mit Humor, Charme und Jazz aus der Taufe gehoben wurde.
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Häuserblöcke, Straßen, Dachterrassen und sogar eine Brücke findet man seit kurzem nicht nur unter freiem Himmel, sondern auch in einer kleinen Büroetage inmitten der chinesischen Metropole Singapur. Dort bilden diese Elemente, in leicht abstrahierter und natürlich miniaturisierter Form den Mikrokosmos eines Unternehmens für Schönheitsprodukte. Abgerundet wird das Bild der Modellstadt durch seine Benutzer, ebenfalls eine Art Miniaturgesellschaft, die sich aus verschiedenen Gruppen zusammensetzt: Angestellte, Vertriebskunden und die sogenannten Endkunden, die sich vor Ort einer Behandlung unterziehen wollen, beleben das Büro, als wäre es eine Stadt. Die Beauty Boxes vom chinesischen Büro SKLIM beweisen, wie auf minimalem Raum Maximales entstehen kann.
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Innovativ, modern und dennoch unaufgeregt geformt: Die von Sieger Design entworfene Armaturenserie Selv für Dornbracht nimmt sich in ihrem Design zurück – zugunsten des individuellen Interieurs.
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Das Badezimmer wird längst nicht mehr installiert, sondern eingerichtet und möbliert – und das mit Produkten, die oft nur noch wenig mit den klassisch an der Wand aufgereihten Becken, WCs und Wannen gemein haben. Vielmehr haben sie sich zu eigenständischen Möbelstücken entwickelt, wie der parallel zur Mailänder Möbelmesse stattfindende Salone Internazionale del Bagno im April zeigte.
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Strukturiert und farbenfroh: Für seine Fliesenserie für Mutina suchte das Designstudio Raw Edges Inspiration in den Oberflächen von Textilien.
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Die 51. Mailänder Möbelmesse ist an diesem Sonntag nach vier Fachbesucher- und zwei Publikumstagen zu Ende gegangen. Trotz dichtem Gedränge auf dem Messegelände sowie in den Ausstellungen in der Stadt blieb ein fader Eindruck zurück. Der Großteil der Hersteller wirkte wie erstarrt angesichts drückender Zahlen und suchte Zuflucht in den eigenen Archiven. Überzeugen konnten vor allem jene Entwürfe, die das gestalterische Allerlei mit spielerischer Raffinesse zu überwinden vermochten.
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Ein neues Jahr, ein neuer Salone Internazionale del Mobile und mit ihm über 400 über das Mailänder Stadtgebiet verteilte Randveranstaltungen. Wie gewohnt gab es drei maßgebliche Design-Distrikte, doch anders als in den vergangenen Jahren boten weniger die Industriegebiete Zona Tortona und Ventura Lambrate, sondern die Innenstadt die attraktive Alternative zum Messerummel: Ein Grund dafür waren die zurückhaltenden Inszenierungen der Marken und Ausstellungen, die insbesondere die großen Industriegebäude in banale Messehallen verwandelten. Ein weiterer die vielen historisch bedeutenden Bauten im Stadtzentrum, die teilweise zum ersten Mal für die Öffentlichkeit zugänglich waren und in einem interessanten Kontrast zu den temporären Ausstellungsstücken standen, wenn sie diese nicht gleich überstrahlten.
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Wie kleine Felsvorsprünge in der modernen Wohnlandschaft: Die flexible Ablageserie von Vitra bietet viele Möglichkeiten, Gegenstände spontan zu verstauen.
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„Die Badewanne Berlins“ – so wurde die Ostseeinsel Usedom einst genannt. Die berühmten Kaiserbäder machten die „sonnenreichste Insel Deutschlands“ im 19. Jahrhundert populär, wohlhabende Großstadtbewohner suchten Erholung an den Sandstränden der Badeorte Bansin, Ahlbeck und Heringsdorf. Ein Juwel der historischen Bäderarchitektur wurde nun von Pott Architects restauriert: die neoklassizistische Villa Oppenheim in Heringsdorf.
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Alles neu? Eine Bilanz und alle wichtigen Neuigkeiten vom diesjährigen Mailänder Möbelmesse sowie der Küchenmesse Eurocucina.
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Reduziert und dennoch wohnlich: die Badserie von Nendo für Bisazza Bagno, die erstmal diese Woche anlässlich des Mailänder Salone del Mobile gezeigt wird.
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Das Hotel Raas nach dem Entwurf des indischen Architekturbüros Lotus reflektiert Gestaltungsmerkmale seiner Umgebung. Weiter