
Auf dem Holztrip: ein eleganter Stapelstuhl von Ronan und Erwan Bouroullec für Magis.
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Sie haben den Markt für Küchenaccessoires aufgemischt. Bislang langweilige Gerätschaften wie Siebe, Schöpfkellen, Schneidebretter und Wiegemesser sind jetzt farbenfroh und haben gestalterischen Anspruch. Vor gerade zehn Jahren gegründet, ist das britische Label Joseph Joseph inzwischen eine feste Größe im hart umkämpften Markt. Wir haben die Gründer, die Zwillingsbrüder Richard und Antony Joseph, in Chicago getroffen und mit ihnen über den heiß umkämpften Markt für Küchenaccessoires, das leidige Problem des Stauraums und die Liebe der Amerikaner zum europäischen Design gesprochen.
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Wohnen ist Privatsache? Keineswegs. Wenn es nach den Ausstellern der Mailänder und Kölner Möbelmessen geht, entsprechen die eigenen vier Wände längst einer Bühne. Nicht nur das alltägliche Leben wird auf ihnen in Szene gesetzt. Der Wohnraum gleicht begehbaren Schaukästen, in denen Reiseerinnerungen, Kunstwerke und Fundstücke von Antik- und Flohmärkten zu stimmungsvollen Arrangements verdichtet werden. Willkommen in einer Welt, die alles und jeden in Akteuere verwandelt.
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Die süßen Früchtchen von Kahla Atelier sind nicht zum Verspeisen da. Aus Porzellan gefertigt, dienen sie als Deko-Elemente auf Tisch oder Anrichte.
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Glänzendes Metall, raue Birke: Die Behältnisse des Designers Matti Syrjälä sind wortwörtlich sichere Aufbewahrungsorte und typisch finnisch noch dazu.
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Schön schlicht: Die traditionelle japanische Keramik stand Pate bei diesen schönen Stücken von Atelier Tete, dem neuem Label von Kinto.
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Es war einmal ein altes Parkhaus im Osten der Provinz Stockholm, das lag ungenutzt und unscheinbar zwischen Tankstellen, Fitness-Studios und Shoppinggalerien. Statt es abzureißen, entschied sich die Gemeinde Boo für eine Umnutzung – und baute in das Gebäudeskelett ein Restaurant ein, das einige Elemente seines früheren Zustandes behalten durfte. Beton, Kupfer und Kachelwände treffen hier auf Jagd-Devotionalien und aus Schweden-Klischees bekannte Sommerhaus-Accessoires. Eine ungewöhnliche wie gute Mischung.
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Rot, Blau, Weiß, Türkis oder doch lieber Edelstahl? Mit dieser Kochtopfserie des amerikanischen Herstellers Dansk hat man die Qual der Wahl.
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Amorph geschwungene Säulen, wabenartige Muster, die sich in Spiegeln multiplizieren, die Sinne vernebelnde Materialien und Lichteffekte. Tief eintauchen in ein glitzerndes Panoptikum der Sinne kann man im 118. Stock des derzeit höchsten Gebäudes von Hongkong, dem International Commerce Center. Ganz oben nämlich lockt die Ozone-Bar den verwöhnten Nachtschwärmer. Nicht nur mit kunstvoll angerichteten Cocktails, Sushi, Tapas und Live-DJs. Gestaltet vom japanischen Designbüro Wonderwall, saugt die Bar die leuchtende Skyline der Stadt gleichsam auf in ihr extravagantes, sehr luxuriöses Interior.
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Der Frühling ist da und mit ihm ein Grill, der beinah alles kann: der gemauerte Hybrid-Gartenkamin des italienischen Herstellers Sunday.
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Das Restaurant Ultraviolet in Shanghai aufzuspüren, ist fast unmöglich. Kaum jemand weiß, wo es sich befindet. Es gibt keine offizielle Adresse und keine Telefonnummer. Und noch ein Detail macht das Dinner im neuen kulinarischen Hotspot zu einem Sechser im Lotto: Es gibt nur zehn Sitzplätze. Wer das Glück hat, vom französischen Spitzenkoch Paul Pairet und seinem Team bekocht zu werden, spricht danach nicht selten von einem unvorstellbaren Esserlebnis.
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Mitte, Prenzlauer Berg, Friedrichshain und jetzt Neukölln. Die Berliner Kieze im Trendroulette. Ein Quartier allerdings ist konstant und ungebrochen beliebt: Kreuzberg das kleine gallische Dorf, das sich entspannt dem Hype entzieht. Weniger entspannt ist deshalb der Mietmarkt. Als hier vor vier Jahren das Urbankrankenhaus einige seiner denkmalgeschützten Gebäude verkaufte, entschloss sich ein Baugruppe deshalb zum Umbau in Wohnraum. Jetzt verbirgt sich hinter den Backsteinen so manch architektonische Überraschung. Wir sind zu Besuch im frisch bezogenen Heizhaus.
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Die Regal gewordene Nahrungsmittelpyramide: Die Designer von Friday Project haben einen Stauraum für Gemüse, Nudeln und Eier entworfen, der den Kühlschrank nahezu überflüssig macht.
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Auf dem größtem Flohmarkt der Welt, am nördlichen Rand von Paris, hat der französische Star-Designer Philippe Starck sein jüngstes Projekt eröffnet. Das Restaurant Ma Cocotte bestätigt nicht nur Starcks beeindruckendes Gespür für Raum und Proportionen, sondern ist auch eines der persönlichsten Projekte des mittlerweile 64-jährigen.
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Dieser flexibel bewegliche Pfannenwender von Dreamfarm machte auf der International Home + Housewares Show 2013 in Chicago mit einem Knick auf sich aufmerksam.
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Jörg Boner
Der Schweizer Designer im Gespräch über Thermoskannen, Straßenleuchten und warum viele Möbel weniger wert sind, als sie kosten. Weiter
Dusty Diamonds
Von wegen staubig. Bei der Vasen-Kollektion von Anna Elzer Oscarson kleidet sich der Geist alter Porzellankunst in ein doch recht modisches Gewand. Weiter
Plate with a View
Kulinarische Schichtung: In San Sebastián erinnert das Basque Culinary Center von Vaumm Arkitektura an einen Stapel überdimensionierter Teller. Weiter
Kontrastprogramm
Christian Haas hat für die bayerische Kristallmanufaktur Theresienthal fragile Glasobjekte entworfen. Mehr zum Entstehungsprozess bei uns. Weiter
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