
Im Jahr 2006 nach den strengen Auflagen des Denkmalschutzes behutsam restauriert, hat die ehemalige Kongresshalle in Berlin – im Volksmund auch „schwangere Auster“ genannt – kürzlich den letzten Schliff durch eine zeitgemäß energieeffiziente Beleuchtung erhalten. Anstelle verbrauchsintensiver Leuchtmittel werden das geräumige Auditorium und das auffällig geschwungene Dach des heute als „Haus der Kulturen der Welt“ genutzten Gebäudes mit mehr als zweihundert LEDs beleuchtet.
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Der minimalistische Leuchter des New Yorker Designers Todd Bracher für den österreichischen Hersteller Swarovski wirkt wie ein funkelnder Miniaturkosmos.
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Geld zieht Geld an, so heißt es. Ähnliches gilt wohl für die Kunst: Das Städel-Museum in Frankfurt am Main, eine der renommiertesten deutschen Kunstinstitutionen, benötigte dringend mehr Platz für die ständig wachsende Sammlung. Das Frankfurter Büro schneider + schumacher realisierte unter dem Garten des Bestandsgebäudes einen Erweiterungsbau, in dem nun die Gegenwartskunst untergebracht ist. Die Besonderheit der Lage stellte an die Lichtplaner besondere Anforderungen: Gemeinsam mit dem Planungsbüro Licht Kunst Licht und Zumtobel entwickelten die Architekten ein Konzept, das eine optimale Beleuchtung der Kunstwerke ermöglicht – und dabei das Gebäude selbst zum Blickfang macht.
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Immer der Schnur nach: Die Kugeln an der von Siren Elise Wilhemsen entworfenen Leuchte zieht es zum Licht.
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Türkommunikation trifft Hightech: Die Wohnungsstation von Gira vereint gestochen scharfe Bildqualität, guten Klang und eine klare Erscheinung.
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Die Londoner Barbican Art Gallery widmet dem Bauhaus zurzeit die umfassendste Ausstellung in Großbritannien seit vier Jahrzehnten. Der Fokus der Schau mit mehr als 400 Exponaten liegt nicht nur auf den Arbeiten der Studierenden und Professoren. Unter dem Titel art as life rückt vor allem das Leben an der Schule selbst in den Mittelpunkt, wo die Moderne weniger mit Dogmen, als vielmehr mit Humor, Charme und Jazz aus der Taufe gehoben wurde.
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Viele Facetten: Die Leuchten und Vasen von Phil Cuttance sind alle Einzelstücke, die mit Hilfe einer bezaubernden Maschine gefertigt werden.
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Naoto Fukasawa wurde 1956 in der japanischen Präfektur Yamanashi geboren und studierte an der Tama Art University in Tokio. Nach seinem Abschluss 1980 arbeitete er zunächst als Designer bei Seiko-Epson und von 1989 bis 1996 bei ID-two in San Francisco. Dann kehrte er nach Tokio zurück, wo er die japanische Niederlassung der internationalen Design- und Innovationsberatung IDEO etablierte. 2003 eröffnete er schließlich sein eigenes Büro Naoto Fukasawa Design und gründete noch im selben Jahr plusminuszero. Seine funktionalen Entwürfe spielen häufig mit einer zweiten Ebene und einem Déja-vu-Effekt – so wie der an einen Ventilator erinnernde CD-Player, den er für das Kultlabel Muji entwarf. Seit 2001 ist er Berater der japanischen Marke, hinter deren „anonymen Design“ sich viele große Namen verstecken. Naoto Fukasawa gehört längst zu den wichtigsten Protagonisten des Gegenwartsdesigns. Wir trafen Naoto Fukasawa zur Präsentation seiner neuen Leuchte für den Schweizer Hersteller Belux und sprachen mit ihm über emotionales Licht, intelligentes Wohnen und glücklich machende Designer.
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Die neue Leuchte von Northern Lighting besticht durch ihre klare Formensprache und die kleinen Unvollkommenheiten des mundgeblasenen Glasschirms.
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Drei Steckplätze für Stromverbraucher, die sich allerdings nicht ohne Nebenwirkungen betreiben lassen – eine Leuchte als ökologisches Statement.
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In keinem europäischen Land wird die Länge der Küste so oft thematisiert wie in Belgien - 67 Kilometer ist sie lang, oder besser gesagt: kurz. Dennoch haben die Belgier es verstanden, aus ihrem kleinen Gestade eine bekannte Urlaubsdestination zu machen, die sich alle drei Jahre im Frühling während des Festivals Beaufort in einen Schauplatz für zeitgenössische Kunst verwandelt. Seit ein paar Wochen stehen wieder verschiedene Skulpturen zwischen Wattenmeer und Dünen der flämischen Badeorte: von bootsähnlichen Holzfiguren, die bei Flut halb im Wasser versinken, über bunte Seefahnen, die unverwüstlich im Winde wehen, bis zu wurmähnlichen Weidenbauten, die zwischen Sandstrand und Gräsern wundervoll mit Licht und Schatten spielen.
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Gefaltete Aluminiumblätter, leuchtende Acrylglasstreifen und golden eloxierte Oberflächen sorgen für grafische Lichteffekte.
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Kreuzstich mal ganz anders: Die neue Pendellleuchte Cord der schwedischen Designerin Mia Cullen besticht durch ein auffälliges Webmuster.
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Die 51. Mailänder Möbelmesse ist an diesem Sonntag nach vier Fachbesucher- und zwei Publikumstagen zu Ende gegangen. Trotz dichtem Gedränge auf dem Messegelände sowie in den Ausstellungen in der Stadt blieb ein fader Eindruck zurück. Der Großteil der Hersteller wirkte wie erstarrt angesichts drückender Zahlen und suchte Zuflucht in den eigenen Archiven. Überzeugen konnten vor allem jene Entwürfe, die das gestalterische Allerlei mit spielerischer Raffinesse zu überwinden vermochten.
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Ein neues Jahr, ein neuer Salone Internazionale del Mobile und mit ihm über 400 über das Mailänder Stadtgebiet verteilte Randveranstaltungen. Wie gewohnt gab es drei maßgebliche Design-Distrikte, doch anders als in den vergangenen Jahren boten weniger die Industriegebiete Zona Tortona und Ventura Lambrate, sondern die Innenstadt die attraktive Alternative zum Messerummel: Ein Grund dafür waren die zurückhaltenden Inszenierungen der Marken und Ausstellungen, die insbesondere die großen Industriegebäude in banale Messehallen verwandelten. Ein weiterer die vielen historisch bedeutenden Bauten im Stadtzentrum, die teilweise zum ersten Mal für die Öffentlichkeit zugänglich waren und in einem interessanten Kontrast zu den temporären Ausstellungsstücken standen, wenn sie diese nicht gleich überstrahlten.
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Auf dem Schirm: Dank einer theromchromen Lackierung verändert sich die Farbe der Leuchte mit Umlegen des Schalters.
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Alles neu? Eine Bilanz und alle wichtigen Neuigkeiten vom diesjährigen Mailänder Möbelmesse sowie der Küchenmesse Eurocucina.
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In Frankfurt geht heute die siebte Ausgabe der Weltleitmesse für Architektur und Technik zu Ende. Energieeffizienz war das große Leitthema der diesjährigen Veranstaltung, davon zeugten sowohl die Entwicklungen im Bereich der Gebäudeautomation als auch die Wahl des Leuchtmittels: Die LED hat sich endgültig etabliert. Die Technik ist ausgereift, was eine Emanzipation der Form mit sich bringt. Hinsichtlich des Designs ließen sich divergierende Trends ausmachen, die von organisch inspirierten Formen über modulare Systeme bis zu minimalistischen Geometrien reichten. Die Weiterentwicklung der organischen LED – der OLED –, bereits vor zwei Jahren als „next big thing“ gehandelt, konnte man zur Luminale-Ausstellung im Palmengarten erleben: Hier zeigte das Fraunhofer-Institut in Zusammenarbeit mit Designern und Hightech-Profis flächig-transparente Leuchtdioden als überdimensionale Deckenleuchter.
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Die Pendelleuchte von Benwirth wirft je nach Bedarf gestreutes oder gerichtetes Licht.
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Ohne Schirm, aber mit Charme: höhenverstellbare und drehbare LED-Arbeitsleuchte von Vertigo Bird, vorgestellt diese Woche zur Light+Building.
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Ein Highlight der Light+Building 2012: die neue Pendelleuchte von Tobias Grau.
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Ein Blickfang, der leuchtet: Die neue Standleuchte von Philips setzt Akzente im Wohnbereich und bietet das passende Licht für jeden Bedarf.
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Gesehen auf der Light&Building 2012: eine neue Pendelleuchte des italienischen Herstellers Prandina, die mit einem feinen Leuchtring auffällt.
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Elegant mit kurzen Beinen und weitem Faltenrock: Die Leuchte von Halloessen ist eine Hommage an das Kleine Schwarze. Weiter
Moritz Waldemeyer
Der deutsche Designer über interaktive Bühnenoutfits, Haute-Couture-Stücke, die Zeitreisen durchlaufen, und Editionsmöbel, die hochintelligente Technik zugänglich machen. Weiter
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