
Mit der „Palazzina Grassi“ ist ein neues Hotel am Canal Grande in Venedig eröffnet worden. Entworfen wurde das Interieur des 22 Zimmer kleinen Hauses von Philippe Starck, der sich damit in der Lagunenstadt mit einem opulenten Spätwerk verewigt hat. Auch wenn er seinem eklektischen Stil erneut treu geblieben ist, traf er in Venedig durchaus den richtigen Ton.
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57 Jahre ist er inzwischen alt, der „iF product design award“, der letzte Woche auf der Computermesse „Cebit“ in Hannover verliehen wurde. Und ein wenig in die Jahre gekommen ist auch die Zeremonie, während derer die 50 Preise in Gold verliehen wurden. Dieses Jahr war dort nicht nur von den Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf das Design und die Absatzzahlen die Rede, sondern auch davon, wie Produkte zukünftig aussehen sollten und was Designer alles tun müssen, um diesen Anforderungen zu genügen. Weniger Form, mehr Inhalt – auf diese Formel brachte Fritz Frenkler, Juryvorsitzender und seines Zeichen Designer, die Gestaltungsmaxime der Zukunft.
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Windkraftbeschleuniger: Der flügellose Ventilator von James Dyson verströmt seine Frischluft gleichmäßig.
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Einfachheit als Gestaltungsprinzip: ein Regalsystem vom Wiener Designbüro ForUse.
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Bei der „Blickfang“ muss es nicht beim Augenschmaus bleiben: Die Besucher der Stuttgarter Designmesse können die gezeigten Möbel, Kleider, Schmuckstücke und Accessoires nicht nur bewundern, sondern bei Gefallen auch gleich kaufen. Rund 200 junge Gestalter präsentieren vom 12. bis 14. März 2010 im Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle ihre aktuellen Produkte und Kollektionen. Es hat sich bewährt, dabei ganz auf kleine und unabhängige Marken zu setzen: Die „Blickfang“ ist eine Erfolgsgeschichte mit steigenden Besucherzahlen und umfangreichem Begleitprogramm. Den Auftakt zum langen Design-Wochenende macht am Vorabend der Messeeröffnung die Verleihung des Hugo Boss Fashion Award der Stuttgarter Modeschule. Gefeiert werden darf auch am 12. März: Dann laden die Messeorganisatoren zur Eröffnungsparty in die „Conditorei". Während der Messe sorgt eine Vortragsreihe für die Vertiefung der frisch gewonnen Eindrücke aus der Designwelt. Auf das Podium in der Liederhalle steigen unter anderem die Architekten Tobias Wallisser von LAVA und Peter Ippolito von Ippolito Fleitz Group. Die „Blickfang“ hat außerdem zwei Specials im Programm, die junges Möbeldesign aus Berlin und aus Wien vorstellen. Da kann ein langes Wochenende schon mal ziemlich kurz werden.
Mehr Informationen zur „Blickfang“ in Stuttgart unter www.blickfang.com

Dampfende Schornsteine auf der Heizung: die Raumbefeuchter der „Il Coccio Design Edition“.
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Fanny Aronsen ist die Grand Dame des Textildesigns. Geboren im schwedischen Malmö studiert sie zunächst an der Universität Lund Kunstgeschichte und später Textilgestaltung. Nach ihrem Abschluss in Kopenhagen und Stockholm eröffnet sie ihr eigenes Studio und beginnt, für verschiedene europäische und asiatische Textilfirmen zu entwerfen. Dabei spezialisiert sie sich auf das Gebiet des Möbel- und Interieurdesigns. 1998 gründet sie ihr eigenes Label Fanny Aronsen und macht sich mit ihren taktilen Stoffen, ihren raffinierten Texturen und besonderen Farbkombinationen schnell einen Namen unter Architekten, Designern und Möbelherstellern. Wir trafen Fanny Aronsen in Hamburg und sprachen mit ihr über Konzept und Handwerk, Farbverirrungen in der Kindheit sowie ihre Lehrtätigkeit an der Konstfack in Stockholm.
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Vibrierender Farbmix: der Couchtisch „XXX“ von Johanna Grawunder.
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Er hat Designgeschichte geschrieben, obwohl er kein Designer ist. Bei ihm standen sie alle Schlange: Mario Bellini, Ettore Sottsass, Richard Sapper, Achille Castiglioni, Aldo Rossi, Bruno Munari und viele andere mehr vertrauten dem Gespür von Giovanni Sacchi. Er war mehr als ein Modellbauer. Er hat die Entwürfe, die ihm nicht selten nur als flüchtige Skizzen auf den Tisch gelegt wurden, in die Designklassiker des 20. Jahrhunderts übersetzt. Im Oktober 2009 eröffnete im Mailänder Vorort Sesto San Giovanni sein Archiv.
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Knapp siebzehn Jahre nach der Eröffnung von Zaha Hadids Feuerwehrwache und Tadao Andos Konferenzpavillon ist der Vitra-Campus in Weil am Rhein erneut erweitert worden. Entworfen von den Basler Architekten Herzog & de Meuron, werden im „Vitra-Haus“ künftig die Wohnmöbel und Designklassiker des Unternehmens unter einem Dach präsentiert. Das Ergebnis: ein einprägsamer Bau, der nicht nur sich selbst wirkungsvoll in Szene setzt, sondern ebenso seine Umgebung.
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Zuerst gab es „Dornbracht Bathmodules“, dann „The Farm Project" und nun „Revolving Realities“. Dornbracht präsentiert sich seit 2001 mit seiner künstlerischen Reihe „Dornbracht Edges“, kuratiert von Artdirektor Mike Meiré, als ein Unternehmen mit kulturellem Anspruch. Waren die zur Kölner Möbelmesse „imm cologne 2001“ gezeigten „Bathmodules“ noch die Zukunftsvisionen des Bades von renommierten Architekten und Designern, ist das aktuelle Projekt „Revolving Realities“ doch ganz anders. Anlässlich der diesjährigen „imm“ schufen die Medienkünstler des Kollektivs Interpalazzo in Kooperation mit dem Komponisten Marcus Schmickler eine sogenannte „autoreaktive Installation“ im überdachten Innenhof der Factory von Meiré und Meiré in Köln-Ehrenfeld. Ausgangspunkt war ein monumentales Modell der Armaturenserie „Supernova“, auf das unterschiedliche Bilder projiziert wurden. Erweitert wurde die Installation durch aufleuchtende und über den gesamten Hof gespannte Schnüre und durch den Raum wandernde Hörfelder. Eine effektvolle Verbindung von Design mit Medienkunst und Architektur, dachten wir und trafen das Interpalazzo-Mitglied Carsten Goertz in Köln, um mit ihm über die Digitalisierung von Räumen, wandelbare Gestaltungsmöglichkeiten 500 Meter langer Leuchtkabel und kältedämmde Pizzakartons zu sprechen.
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Cluster unter der Tischoberfläche: „Plaza“ von Vicente Garcia Jimenez.

Technik trifft Körper: Roboter waren das Vorbild für den neuen Stuhl von Luca Nichetto für Offecct.
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Patrick Nadeau
Der französische Designer über schwebende Gärten, mobile Gewächshäuser und animalische Pflanzkübel. Weiter
Schaufenster in die Landschaft
Eröffnet: das Vitra-Haus von Herzog & de Meuron in Weil am Rhein. Weiter
Der den Großen auf die Sprünge half
Er hat Designgeschichte geschrieben, obwohl er kein Designer war. Der Modellbauer Giovanni Sacchi, dessen Archiv nun öffentlich zugänglich ist. Weiter