
Patrick Nadeau macht Pflanzen zum Designobjekt. Mit seinem Designbüro, das er 1997 in Paris gründet, entwickelt er botanische Installationen für Kunden wie Boffi, Hermès, Louis Vuitton bis hin zu Wohnkonzepten für den Immobilienriesen HLM, der den Großteil der Sozialwohnungen in Frankreich verwaltet. Er unterrichtet an der Ecole Camondo in Paris sowie der Ecole des Arts Décoratifs (ESAD) in Reims, wo er einen Lehrstuhl für botanisches Design innehat. Wir trafen Patrick Nadeau in Köln und sprachen mit ihm über schwebende Gärten, mobile Gewächshäuser und animalische Pflanzkübel.
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Fliegende Untertasse: die Garderobe „Saucer“ von Eric Degenhardt für Schönbuch.
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Edward Barber und Jay Osgerby lassen sich nicht auf eine einzelne Disziplin festlegen. Während ihres Architekturstudiums am Royal College of Art in London lernen sie sich kennen und gründen nach ihrem Abschluss 1996 das Büro „BarberOsgerby“ und später, im Jahr 2001, „Universal Design Studio“. Seitdem arbeiten sie erfolgreich an der Schnittstelle zwischen Möbeldesign, Innenarchitektur und Architektur. Neben Arbeiten für Kunden wie Cappellini, Classicon, Established & Sons, Flos und Venini entwerfen sie (Innen-) Architekturprojekte für Stella McCartney, H&M, Paul Smith oder Damien Hirst. Wir trafen Edward Barber und Jay Osgerby in ihrem Büro in London und sprachen mit ihnen über ihre Anfänge im Möbeldesign, den Grund, zwei separate Büros zu betreiben und über die Möglichkeiten limitierter Editionen.
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Italienisch-Schweizer Koproduktion: der Stuhl „Patio“ von Studio Hannes Wettstein.
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Die Kurve bekommen, lautet das Fazit der Internationalen Kölner Möbelmesse „imm Cologne 2010“, die am 24. Januar zu Ende ging. Mit rund 100.000 Besuchern konnte trotz der Verkürzung um einen Tag das Ergebnis des Vorjahres gehalten werden, und auch die Zahl der Aussteller stieg leicht auf 1.053 Unternehmen an. Dennoch wäre es zu früh, von Euphorie zu sprechen. Noch immer vermochte die Messe kaum Akzente zu setzen. Die „imm cologne“ bleibt, was sie ist: eine Veranstaltung, die nicht weiß, wohin sie soll.
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Tektonische Tiefe: Dieses Schranksystem bringt Dynamik an die Wand.
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Wenn das Kissen zum Sofa wird: „Jalis“ von Jehs & Laub.

Sofa und Sessel der Reihe von Brühl bestechen durch eine weiche Silhouette in Kombination mit geometrischen Formen.
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Warmes Leder, kühles Stahlrohr: ein neuer Stuhl von EOOS für Walter Knoll.
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Zeitgemäß wie eh und je: de Sedes Klassiker von 1972 als Re-Edition.
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Schlicht, aber doch wandelbar: der gläserne Beistelltisch von e15.
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Der Klassiker von Herbert Hirche in einer limitierten Neuauflage bei Richard Lampert.
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Rhythmisierende Wärme: Wandverkleidungen aus gespaltenem Holz.
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Ein Architektenstuhl: Sauerbruch Hutton haben ein Sitzmöbel für ihr Münchner Museum Brandhorst entworfen.
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Streng und weich: Für den französischen Hersteller Ligne Roset entwarf die Designerin Inga Sempé diese Sitzmöbel-Serie.
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Recycling auf die poppige Art: Dieser Sessel von Luca Nichetto wurde aus textilen Abfällen gefertigt.
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Ein kleiner weißer Bus chauffiert die Besucher durch eine hügelige, waldige Landschaft mit bunten amerikanischen Schindelholzhäusern, bis er vor einem extravaganten Eingangstor zum Halten kommt. Auf dem großen, abfallenden Grundstück vor ihnen steht eine Ikone der Architekturgeschichte: das „Glass House“ des amerikanischen Architekten Philip Johnson aus dem Jahr 1949.
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Am kommenden Dienstag öffnet die Internationale Möbelmesse imm cologne 2010 in Köln als erste Einrichtungsmesse des Jahres ihre Pforten.
Mit einem umfassenden Angebot bildet das Passagen-Programm in der Innenstadt und die Designers Fair im Rheintriadem den passenden Rahmen für die internationale Fachmesse. Spannende Neuheiten präsentieren auch unsere Designlines-Partner, die Sie an den folgenden Standorten finden:
Axor/Hansgrohe - Messe, Halle 11.3
Brühl - Messe, Halle 11.1
Siedle - Messe, Pure Village, Halle 3.2
Wilkhahn - Messe, Pure Village, Halle 3.2
Boffi: Patrick Nadeau - Spichern Höfe
Bulthaup: fugenlos - Lindenallee 39b
Dornbracht Edges: Revolving Realities - Lichtstraße 26-28
Siedle: Architektur der Schwelle - Lichtstraße 26-28
Wilkhahn: Montags beim Pabst - Museum für Angewandte Kunst
Green Lounge - Kap Forum, 20.01.2010, 19 Uhr
Designlines wird ausführlich über die wichtigsten Messe-Neuheiten und Trends berichten.

Anlässlich der Kölner Möbelmesse findet vom 18. bis 24. Januar 2010 bereits die zweite Designers Fair im nahe der Innenstadt gelegenen Gebäudeensemble Rheintriadem statt. Nach dem erfolgreichen Debüt der Schau im Vorjahr, die hauptsächlich Objekte der deutschen Nachwuchsdesigner präsentierte, erweitern die Veranstalter nun das räumliche Angebot: Mehr als 65 Möbel- und Interieurdesigner aus dem In- und Ausland stellen auf rund 4.000 Quadratmetern ihre aktuellen Produkte vor.
Ein Rahmenprogramm aus Präsentationen, Vorträgen und Diskussionsveranstaltungen ergänzt die Ausstellung, und wer vom Trubel genug hat, kann sich in einem der zahlreichen Loungebereiche so lange entspannen, bis auch die anschließende Party vorbei ist und der Hausmeister die letzten Gäste in die Nacht hinaus schickt.
www.designersfair.de

Der Übergang – zwischen innen und außen, zwischen dahinter und davor – steht im Mittelpunkt der Ausstellung, die das Familienunternehmen Siedle anlässlich der Passagen in Köln präsentiert. Vom 18. bis 24. Januar 2010 zeigt der Hersteller alltägliche Gegenstände, die eine Schwelle darstellen – ohne, dass es der Benutzer vielleicht merkt. Seit 2009 erforscht Siedle Schwellensituationen: In der Architektur sind das die Situationen, in denen Siedle-Produkte zum Einsatz kommen. Das Unternehmen beteiligte sich unter anderem an einem Symposium zur Architektur der Schwelle an der ETH Zürich. Experten aus verschiedenen Fachbereichen befassten sich sowohl mit der architektonischen und technischen Gestaltung von Übergängen als auch mit den sozialen Handlungen, die sich an der Schwelle vollziehen und diese prägen. Auch die Arbeit am Schwellenatlas der Zeitschrift arch+ hat Siedle gefördert. Mit der Inszenierung der Schwelle zur Kölner Möbelmesse präsentiert Siedle das Thema nun einer breiteren Öffentlichkeit.
Die Ausstellung ist in der „Cologne FACTORY“, Lichtstraße 26–28, in Köln zu sehen und hat täglich von 11 bis 22 Uhr geöffnet. Weitere Informationen unter: www.meireundmeire.de

Spiegel mit haptischem Auftritt: „Diva“ von Jean-Marie Massaud für Glas Italia.
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Er gilt als Wegbereiter der Moderne. Und dennoch wurde Adolf Loos Zeit seines Lebens verkannt. Mit seinen theoretischen Arbeiten international gefeiert, wurde sein gestalterisches Werk nur allzu oft beiseite geschoben: von den Traditionalisten, den Secessionisten und den Modernisten ebenso. Dabei, und das zeigt die von Ralf Bock veröffentlichte und nun in Deutsch erschienene Loos-Monografie, war der streitbare Selfmademan seiner Zeit umso mehr voraus. Er hat heute sogar die einstigen Avantgardisten der Moderne überlebt.
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Marcel Wanders
Der niederländische Designer über die Planbarkeit des Lebens, das gemeinsame Kneten mit seiner Tochter und das Denken in Schubladen. Weiter
Dem Chaos enthoben
Auf der Suche nach einer Verfeinerung der Sinne: Kenya Haras neues Buch „Weiss“. Weiter
„Ich schaue in die Landschaft und träume“
Eine Ikone der Architekturgeschichte: das „Glass House“ von Philip Johnson in New Canaan. Weiter