
Von Prouvé inspiriert: Der vielfältig nutzbare Tisch „T.U.“ des jungen französischen Designers Philippe Nigro aus dem Hause Ligne Roset.
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Die 12. Architektur-Biennale in Venedig eröffnete am vergangenen Samstag mit einer klaren Aussage: Kuratiert von SANAA-Gründerin Kazuyo Sejima, stellt sie die Interaktion zwischen Mensch und Architektur in den Mittelpunkt und erteilt dem Formalismus der Altstars, wie er noch die vorherige Biennale bestimmte hatte, eine eindeutige Absage. Die Umsetzung des Mottos „People meet in Architecture“ verlief unterdessen vielseitig und reicht von fließenden Raumprogrammen bis hin zu einer erfrischend selbstkritischen Betrachtung der gebauten Umwelt. Aus der Reihe tanzt diesmal der deutsche Pavillon, der sich lediglich mit einem zu beschäftigen weiß: sich selbst.
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Das Fahrrad dient weit mehr als nur der Fahrt von A nach B. Wie kaum ein andere Aktivität hat sich Fahrrad fahren vom Sport- oder Freizeitvergnügen zu einem veritablen Lifestyle entwickelt, der weit über die Demonstration eines ökologischen Gewissens hinausreicht. Eine weltweit vernetzte Fahrrad-Designszene verbindet mit ihren zumeist per Hand gefertigten Einzelstücken den sportlichen Charakter eines Rennrades mit den Anforderungen eines Citybikes.
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Für den Abflug bereit: Patrick Norguets schwebend leichtes Sofa Boarding.
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Gemütliches Kurvenwunder: ein Sessel der Stuttgarter Designer Jehs & Laub für Cassina.
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Gae Aulenti ist die Grande Dame der italienischen Architektur. Geboren 1927 im norditalienischen Palazzolo dello Stella, studiert sie am Mailänder Politechnico Architektur. Nach ihrem Abschluss 1954 gründet sie ihr eigenes Designbüro in Mailand und schreibt in den Jahren 1955 bis 1965 parallel als Redakteurin für die Architekturzeitschrift Casa Bella. Durch eine Zusammenarbeit mit dem Regisseur Luca Ronconi folgen zahlreiche Aufträge für Bühnenbilder, durch die sie zugleich mehr und mehr zur Architektur zurückfindet. Der Durchbruch gelingt ihr schließlich mit dem Umbau des Pariser Gare d‘Orsay zu einem Museum (1980-1986), für den sie 1987 vom François Mitterand zum Ritter der französischen Ehrenlegion ernannt wird. Ihr Gespür für den Umgang mit historischen Räumen stellt sie ebenso mit dem Umbau des Palacio Nacional de Montjuic zum Museo de l‘Arte Catalana in Barcelona (1985-1992) unter Beweis. 1991 wird sie als erste Frau mit dem Praemium Imperiale auf dem Gebiet der Architektur ausgezeichnet. Wir trafen Gae Aulenti in ihrem Mailänder Büro und sprachen mit ihr über Architektur in fünf Akten, dadaistische Tische und die Abkehr vom Informell.
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Der Spiegel mit dem Knick: Zed von Ricardo Bello Dias für Gallotti & Radice.
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John Picard ist der Vorreiter für nachhaltiges Bauen in den USA. Geboren 1957 in Kalifornien, beginnt er seine Karriere als Unternehmer und Planer großer Immobilienprojekte. Gelangweilt von den immer extravaganteren Wünschen seiner Kunden, wendet er sich Ende der Achtziger Jahre der Umweltbewegung zu und beginnt, Gebäude nach nachhaltigen Kriterien zu planen. Als Sohn des Apollo-Astronauten John Picard Senior nutzt die politischen Kontakte seiner Familie und wird 1993 von Bill Clinton am „Greening the White House“-Programm beteiligt und gehört zu den Gründungsmitgliedern des „U.S. Green Building Councils“. Mit seinem Unternehmen John Picard & Associates mit Sitz in Costa Mesa, Kalifornien, berät er Großkonzerne wie Mars, The Gap, Allianz und BMW und entwickelt nachhaltige Gebäudekonzepte rund um den Globus. Wir trafen John Picard im Rahmen des diesjährigen BMW Design Talks am Comer See und sprachen mit ihm über effizienteres Bauen, ungeduldige Investoren und eine neue Aufbruchsstimmung im Silicon Valley.
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Damit der erste Eindruck stimmt: einheitlich gestaltetes Komplettsystem für den Eingangsbereich von Siedle.
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Wie helfen sich Menschen in den Ländern, in denen nur ein beschränktes Produkt-Repertoire für die Grundversorgung zur Verfügung steht? Sie werden erfinderisch! Der materielle Mangel kann aus politischen, gesellschaftlichen oder wirtschaftlichen Gründen entstehen, führt aber an verschiedenen Orten zu verwandten Szenarien: Wenn der Bürger die benötigten Alltagsgegenstände nicht einfach aus dem Warenregal pflücken kann, muss er mit dem Wenigen, das ihm zur Verfügung steht, improvisieren. Wie nützlich oder qualitativ hochwertig sein Hab und Gut ist, ist dann keine Frage des Einkommens mehr, sondern hängt davon ab, wie einfallsreich er ist. Und: Auch wer für die hiesigen Märkte Konsumgüter gestaltet, kann in puncto Materialeffizienz oder Langlebigkeit vieles lernen. Wir stellen Schauplätze vor, an denen der eigentliche Konsument zum Hersteller seines Produktes wird – und Gestaltung aus der Not heraus zum Volkssport avanciert.
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Kengo Kuma
Der japanische Architekt über schwebend leichte Materialien, die Spuren Bruno Tauts und Inspiration in heißen Quellen. Weiter
Am Horizont des Mondes
„Andere Odysseen im Weltraum“: Greg Lynn, Michael Maltzan und Alessandro Poli begeben sich auf die Reise in die Schwerelosigkeit. Weiter
Symphonie in Rot
Viel Glas, viel Stahl, viel Farbe: der Serpentine-Pavillon von Jean Nouvel. Weiter
Stitch
Möbel mit Niedlichkeitsfaktor: Pepe Heykoop hat mit seiner „Stitch“-Kollektion was zum Kuscheln entworfen. Weiter
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