
Das Fahrrad dient weit mehr als nur der Fahrt von A nach B. Eine weltweit vernetzte Szene aus Bastlern, Konstrukteuren und Herstellern hat das Fahrrad zu trendigen Designobjekt erklärt. Mit ihren zumeist von Hand gefertigten Einzelstücken verbinden sie nicht nur den sportlichen Charakter eines Rennrades mit den Anforderungen eines Citybikes. Die neue Rolle des Zweirads reicht sogar bis in die Mode hinein.
Artikel lesen [Feel]
Für den Abflug bereit: Patrick Norguets schwebend leichtes Sofa Boarding.
Artikel lesen [Produkte]
Gemütliches Kurvenwunder: ein Sessel der Stuttgarter Designer Jehs & Laub für Cassina.
Artikel lesen [Produkte]
Gae Aulenti ist die Grande Dame der italienischen Architektur. Geboren 1927 im norditalienischen Palazzolo dello Stella, studiert sie am Mailänder Politechnico Architektur. Nach ihrem Abschluss 1954 gründet sie ihr eigenes Designbüro in Mailand und schreibt in den Jahren 1955 bis 1965 parallel als Redakteurin für die Architekturzeitschrift Casa Bella. Durch eine Zusammenarbeit mit dem Regisseur Luca Ronconi folgen zahlreiche Aufträge für Bühnenbilder, durch die sie zugleich mehr und mehr zur Architektur zurückfindet. Der Durchbruch gelingt ihr schließlich mit dem Umbau des Pariser Gare d‘Orsay zu einem Museum (1980-1986), für den sie 1987 vom François Mitterand zum Ritter der französischen Ehrenlegion ernannt wird. Ihr Gespür für den Umgang mit historischen Räumen stellt sie ebenso mit dem Umbau des Palacio Nacional de Montjuic zum Museo de l‘Arte Catalana in Barcelona (1985-1992) unter Beweis. 1991 wird sie als erste Frau mit dem Praemium Imperiale auf dem Gebiet der Architektur ausgezeichnet. Wir trafen Gae Aulenti in ihrem Mailänder Büro und sprachen mit ihr über Architektur in fünf Akten, dadaistische Tische und die Abkehr vom Informell.
Artikel lesen [Im Gespräch]
Der Spiegel mit dem Knick: Zed von Ricardo Bello Dias für Gallotti & Radice.
Artikel lesen [Produkte]
John Picard ist der Vorreiter für nachhaltiges Bauen in den USA. Geboren 1957 in Kalifornien, beginnt er seine Karriere als Unternehmer und Planer großer Immobilienprojekte. Gelangweilt von den immer extravaganteren Wünschen seiner Kunden, wendet er sich Ende der Achtziger Jahre der Umweltbewegung zu und beginnt, Gebäude nach nachhaltigen Kriterien zu planen. Als Sohn des Apollo-Astronauten John Picard Senior nutzt die politischen Kontakte seiner Familie und wird 1993 von Bill Clinton am „Greening the White House“-Programm beteiligt und gehört zu den Gründungsmitgliedern des „U.S. Green Building Councils“. Mit seinem Unternehmen John Picard & Associates mit Sitz in Costa Mesa, Kalifornien, berät er Großkonzerne wie Mars, The Gap, Allianz und BMW und entwickelt nachhaltige Gebäudekonzepte rund um den Globus. Wir trafen John Picard im Rahmen des diesjährigen BMW Design Talks am Comer See und sprachen mit ihm über effizienteres Bauen, ungeduldige Investoren und eine neue Aufbruchsstimmung im Silicon Valley.
Artikel lesen [Im Gespräch]
Damit der erste Eindruck stimmt: einheitlich gestaltetes Komplettsystem für den Eingangsbereich von Siedle.
Artikel lesen [Produkte]
Wie helfen sich Menschen in den Ländern, in denen nur ein beschränktes Produkt-Repertoire für die Grundversorgung zur Verfügung steht? Sie werden erfinderisch! Der materielle Mangel kann aus politischen, gesellschaftlichen oder wirtschaftlichen Gründen entstehen, führt aber an verschiedenen Orten zu verwandten Szenarien: Wenn der Bürger die benötigten Alltagsgegenstände nicht einfach aus dem Warenregal pflücken kann, muss er mit dem Wenigen, das ihm zur Verfügung steht, improvisieren. Wie nützlich oder qualitativ hochwertig sein Hab und Gut ist, ist dann keine Frage des Einkommens mehr, sondern hängt davon ab, wie einfallsreich er ist. Und: Auch wer für die hiesigen Märkte Konsumgüter gestaltet, kann in puncto Materialeffizienz oder Langlebigkeit vieles lernen. Wir stellen Schauplätze vor, an denen der eigentliche Konsument zum Hersteller seines Produktes wird – und Gestaltung aus der Not heraus zum Volkssport avanciert.
Artikel lesen [Feel]
Verbindend und unterteilend zugleich: eine Sitzmöbelserie von Sam Hecht für Established & Sons.
Artikel lesen [Produkte]
Das Interesse am Weltraum ist wieder erwacht. Neue Satelliten senden Bilder vom Mars und weit entfernten Galaxien, während Unternehmen wie Virgin Galactic bereits Tickets für die ersten kommerziellen Flüge ins All anbieten. Können Ausflüge in die Schwerelosigkeit dabei auch zu neuen Perspektiven für das Leben auf der Erde führen? Dieser Frage gehen Greg Lynn, Michael Maltzan und Alessandro Poli in einer gemeinsamen Ausstellung nach, die derzeit im Kanadischen Architekturzentrum in Montréal zu sehen ist. Vierzig Jahre nach der Mondlandung führen ihre „Anderen Odysseen im Weltraum“, so der Titel der Schau, zu einem beruhigenden Ergebnis: Der Blick auf die Erde wird durch die neuen Höhenflüge sogar geschärft.
Artikel lesen [Feel]Archiv
Mai 2013 April 2013 März 2013 Februar 2013 Januar 2013 November 2012 Oktober 2012 September 2012 August 2012 Juli 2012 Juni 2012 Mai 2012 April 2012 März 2012 Februar 2012 Januar 2012 November 2011 Oktober 2011 September 2011 August 2011 Juli 2011 Juni 2011 Mai 2011
Im Gespräch
Richard & Antony Joseph Tadao Ando Sebastian Conran Alberto Meda Sascha Peters
Produkte
Waschtisch nach Maß S-Omega Pila & Pilo Jar RGB Conversa
Praxis
Mit Hirsch, Charme und Kanone Unter Multitalenten Paradies auf Stelzen Lichtpunkt Tanke Japanischer Lichtfänger
Feel
Kapoor in Berlin: Zwischen Architektur und Scheiße Wohnratgeber Teil 4: Die exponierte Wohnung Momentané: Gründlichkeit à la Bouroullec Leuchtstoff, bis der Arzt kommt Do It Yourself!