
Von Lignet Roset gerade auf der Kölner Möbelmesse 2011 präsentiert: Eine Stuhlfamilie des Designers und Architekten Jean Nouvel, die mit geradliniger Ästhetik überzeugt.
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Die Kölner Möbelmesse imm cologne 2011 ist am vergangenen Sonntag nach sieben Ausstellungstagen zu Ende gegangen. Mit einem Zuwachs von 38 Prozent bei den Besucherzahlen konnte sich die Messe vom Tief der vergangenen Jahre sichtlich erholen. Für volle Hallen sorgten vor allem die Küchenmesse Living Kitchen sowie die Bündelung von Textilherstellern in der Submesse Pure Textile. Auch wenn Köln das Comeback aus wirtschaftlicher Sicht gelungen ist, bleibt ein fader Beigeschmack angesichts der zumeist unverfänglichen Produkte. Das Wohnen wird stärker denn je zum Austragungsort des Konservativen – die Freude am Experiment ist ihm abhanden gekommen.
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Grau in grau, aber ganz gewiss nicht fad: ein Garderobenprogramm von Sefan Diez für Schönbuch, vorgestellt zur imm 2011.
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Neue Fronten, andere Kissen: Durch Umdrehen der Polster verändert dieses Sofa seine Farbe – vorgestellt von Brühl zur Kölner Möbelmesse 2011.
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Bei dem zweiteiligen Couchtisch des Designkollektivs Outofstock kann das Licht mit den Farben spielen – gesehen vergangene Woche bei der Kölner Möbelmesse.
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Frisch von der Kölner Möbelmesse 2011: ein wandelbares Polstermöbelprogramm von Aurélien Barbry für COR.
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Schaukelpferd für kleine und große Kinder: Rocker vom Londoner Designteam Doshi Levien.
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Raw-Edges überraschen gerne: ob mit ihrer Sitzbank TWB für Cappellini oder den Schubladenmöbeln Stack für Established & Sons und Pivot für Arco – auf den zweiten Blick offenbaren die Entwürfe von Yael Mer und Shay Alkalay ungewöhnliche Qualitäten. Sie stellen herkömmliche Funktionsweisen auf den Kopf oder bringen bekannte Materialien in neuartige Formen. Dank charakteristischer Gestalt und Farbgebung fallen ihre Objekte aber bereits auf den ersten Blick auf. Die beiden Israelis mit einem Master vom Royal College of Art arbeiten seit 2007 in London unter dem Namen Raw-Edges zusammen und sind zudem Teil des Design-Kollektivs OKAYstudio. Ihr aktuelles Projekt ist die Fliesenserie Folded für das italienische Unternehmen Mutina, für die sie zwei ganz unterschiedliche Materialien zusammengebracht haben: Papier und Keramik. Wir trafen Shay Alkalay in Berlin und sprachen mit ihm über Prinzipien, Balance und warum seine Partnerin lieber faltet, anstatt in die Werkstatt zu gehen.
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Er lehrte den berühmten Vorkurs am Bauhaus und wurde mit seinen eigenen Arbeiten zum Wegbereiter der Minimal Art und Op-Art: Josef Albers. Die Münchener Pinakothek der Moderne widmet dem in Bottrop geborenen Maler, Theoretiker und leidenschaftlichen Pädagogen derzeit eine umfassende Retrospektive, die weniger seine abstrakten und minutiös ausgeführten Farbfeldmalereien in den Mittelpunkt stellt als ihre bislang zumeist unveröffentlichten Vorstudien auf Papier. Mit diesen zeigt sich Albers, der nach der Schließung des Bauhauses mit seiner Frau Anni 1933 in die USA emigrierte, als alles andere als ein emotionsloser Perfektionist. Die Inspiration für Farben, Formen und Kompositionen gewann er auf zahlreichen Reisen nach Mexico und näherte sich selbst seinen akribisch ausgeführten Arbeiten mit augenfälliger Sinnlichkeit und Spontaneität. Wurde Albers bislang falsch gesehen?
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Mit wenigen Handgriffen wandelbar: ein preisgekröntes Regalsystem von Florian Gross.
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