
Materialien spielen auf verschiedenen Ebenen der Gestaltung eine wichtige Rolle: es geht um Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und Wahrnehmung. Was muss ein Produkt oder Gebäude können? Wie günstig soll es in seiner Herstellung sein und wie energiesparend in seiner zukünftigen Nutzung? Und was soll es seinem Benutzer vermitteln? All diese Fragen werden über das Material entschieden. Innovative Architektur und neues Design sind kaum noch ohne technische Neuerungen auf der Materialebene vorstellbar – zu eng sind Gestaltung und neue Entwicklungen in der Technologie mittlerweile miteinander verknüpft. Ein Forum dafür bietet die zum zweiten Mal stattfindende innovation of interior, die vom 25. bis 28. Mai 2011 parallel zur interzum in Köln stattfindet. Und auch auf Designlines widmen wir uns eine ganze Woche Produkten und Projekten, die innovative Materialien verwenden.
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Modernistischer Drahtseilakt: Franco Albinis bislang unproduziertes Regal Veliero.
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Nichts für schwache Nerven: Das Tokioter Architekturbüro Atelier A5 plante im japanischen Tokorozawa ein schwebend leichtes Einfamilienhaus in extremer Hanglage. Der Schwierigkeit des Baugrunds stellten sie ein zweigeteiltes Volumen entgegen, das die umgebende Landschaft eindrucksvoll in Szene setzt. Vorhang auf für ein Wohnhaus in den Bergen, das den Alltag auf die Bühne hebt.
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Diese Dose hat fast jeder schon einmal gesehen: so auffällig geformt, so markant kubisch, so explizit in ihrem klaren Schwarz-Weiß. Doch wer weiß schon, wer die Dose gestaltet hat? Wohl kaum jemand. Dafür soll nun Abhilfe geschaffen werden und zwar in Leipzig. Im Grassi Museum für Angewandte Kunst ist noch bis Oktober die Ausstellung „Tschechischer Kubismus im Alltag. Art?l 1908 – 1935“ zu sehen. Präsentiert wird eine umfassende Retrospektive der 1908 gegründeten tschechischen Künstler- und Designer-Genossenschaft. Ihr gehörte auch Pavel Janák an, der Schöpfer jener Steingut-Dose in Form eines Kristalls.
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Die 50. Mailänder Möbelmesse ist an diesem Sonntag nach sechs dicht gefüllten Tagen zu Ende gegangen. Auch wenn das Rahmenprogramm diesmal etwas bescheidener ausfiel als in den vergangenen Jahren, versetzte die weltweit größte Möbelmesse erneut die Stadt in den kollektiven Ausnahmezustand. Das Fazit: Das Design wird zum zeitlichen Link zwischen Vergangenheit und Gegenwart, während der Garten als Wohnraum neu bespielt wird.
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Mailand ist im April ein Kaleidoskop, das einen farbenfrohen, gleichsam chaotischen und irgendwie auch vertrauten Blick auf die Welt des Designs zulässt. Jedes Jahr aufs Neue werden die Bausteine in den Schaufenstern ordentlich geschüttelt und neu abgemischt, und damit der Blick auf die Produktwelt neu arrangiert. Die Zutaten bleiben gleich: Materialien, Stoffe und Farben. Designer, renommiert – oder zumindest jung und ambitioniert. Unzählige Showrooms, alte Fabrikhallen, Cafés und Designstudios, alles taugt in den sechs Tagen des Ausnahmezustands zur Designbühne. Das, was auf der in diesem Jahr fünf Jahrzehnte alten Messe ausgestellt wird, nämlich vor allem Möbel, hat in der Zwischenzeit die ganze Stadt „angesteckt“. Lambrate, Tortona, Brera – am Ende gibt es kaum einen Straßenzug, in dem nicht eine Fahne zur Kennzeichnung der Ausstellungsorte zappelt. Doch nicht nur das: Vom großen Hype, der alle mitnimmt, wollen auch diejenigen gern ein Scheibchen erwischen, die mit dem eigentlichen Kernthema nicht viel am Hut haben.
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Auf den Stricksesseln, die die spanische Designerin Patricia Urquiola für den italienischen Hersteller Moroso entworfen hat, kann man ganz wunderbar entspannen.
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Tiefgezogen und presskaschiert: Beim Universalstuhl von Wilkhahn kommen ungewöhnliche Technologien zum Einsatz.
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Lässt sich der Jahreszeit anpassen: Sitzmöbel von Konstantin Grcic für Established & Sons.
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Leuchten, deren Körper zurücktritt, um Licht und Raum in den Vordergrund zu rücken. Leuchtdioden, die die Form einer klassischen Glühbirne annehmen. Oder Leuchtröhren, die wie Trapeze dekorativ von der Decke hängen. Die Lichtausstellungen auf und um die diesjährige Euroluce, die vom 12. bis zum 17. April 2011 parallel zum Salone del Mobile in Mailand stattgefunden haben, zeigen, dass die Lichtindustrie alles ist, nur nicht einseitig.
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John Pawson SANAA / Kazuyo Sejima & Ryue Nishizawa Stefan Scholten Richard & Antony Joseph Tadao Ando
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Printemps Flip Mira Tyde Starck 2
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Turins sakrales Base-Camp Die Wüste als Wohnzimmer In aller Munde Alle guten Dinge sind Neun Im Bad mit Mr. Chipperfield
Feel
Vom Seil gelassen Perfekte Welle Die Welt, wie sie dir gefällt DMY 2013: Wolken über Tempelhof Plus X Award