
Für Designjunkies: Der kleine große Tablet-PC aus dem Hause Apple kann (fast) alles außer Fotos machen und telefonieren.
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57 Jahre ist er inzwischen alt, der „iF product design award“, der letzte Woche auf der Computermesse „Cebit“ in Hannover verliehen wurde. Und ein wenig in die Jahre gekommen ist auch die Zeremonie, während derer die 50 Preise in Gold verliehen wurden. Dieses Jahr war dort nicht nur von den Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf das Design und die Absatzzahlen die Rede, sondern auch davon, wie Produkte zukünftig aussehen sollten und was Designer alles tun müssen, um diesen Anforderungen zu genügen. Weniger Form, mehr Inhalt – auf diese Formel brachte Fritz Frenkler, Juryvorsitzender und seines Zeichen Designer, die Gestaltungsmaxime der Zukunft.
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Windkraftbeschleuniger: Der flügellose Ventilator von James Dyson verströmt seine Frischluft gleichmäßig.
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Der Mensch ist keine Biene. Und auch keine Ameise. Anders als staatenbildende Insekten schätzen die meisten von uns bei der Arbeit eine ruhige, konzentrierte Atmosphäre. Und wir sitzen gerne alleine – vielleicht noch zu zweit oder zu dritt – in einem überschaubaren Zimmer, denn eine gewisse Privatsphäre ist auch im Büro angenehm. Trotzdem gleichen nicht wenige Büros eher wimmelnden Ameisenhaufen oder quirligen Bienenstöcken, in denen viele Menschen gemeinsam in einem großen Raum ihren Tätigkeiten nachgehen. Erfunden an der Wende zum 20. Jahrhundert, um Verwaltungsarbeit zu rationalisieren, entwickelte sich der offene Büroraum rasch zum Erfolgsmodell. Eine kleine Geschichte des ungeliebten, unverzichtbaren Raumtyps Großraumbüro.
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Bei der „Blickfang“ muss es nicht beim Augenschmaus bleiben: Die Besucher der Stuttgarter Designmesse können die gezeigten Möbel, Kleider, Schmuckstücke und Accessoires nicht nur bewundern, sondern bei Gefallen auch gleich kaufen. Rund 200 junge Gestalter präsentieren vom 12. bis 14. März 2010 im Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle ihre aktuellen Produkte und Kollektionen. Es hat sich bewährt, dabei ganz auf kleine und unabhängige Marken zu setzen: Die „Blickfang“ ist eine Erfolgsgeschichte mit steigenden Besucherzahlen und umfangreichem Begleitprogramm. Den Auftakt zum langen Design-Wochenende macht am Vorabend der Messeeröffnung die Verleihung des Hugo Boss Fashion Award der Stuttgarter Modeschule. Gefeiert werden darf auch am 12. März: Dann laden die Messeorganisatoren zur Eröffnungsparty in die „Conditorei". Während der Messe sorgt eine Vortragsreihe für die Vertiefung der frisch gewonnen Eindrücke aus der Designwelt. Auf das Podium in der Liederhalle steigen unter anderem die Architekten Tobias Wallisser von LAVA und Peter Ippolito von Ippolito Fleitz Group. Die „Blickfang“ hat außerdem zwei Specials im Programm, die junges Möbeldesign aus Berlin und aus Wien vorstellen. Da kann ein langes Wochenende schon mal ziemlich kurz werden.
Mehr Informationen zur „Blickfang“ in Stuttgart unter www.blickfang.com

Man muss sich seiner Sache schon sehr sicher sein, wenn man sein Kreativunternehmen in einem gottverlassenen Winkel weitab aller großstädtischen Szenebezirke ansiedelt. Das eidgenössische Designbüro Atelier Oï ist nie aus dem beschaulichen Ort La Neuveville im Kanton Berner Jura – direkt im „Röschtigraben“, der deutsch-französischen Sprachgrenze, – herausgekommen. Und die Provinz schadet ihrer Arbeit keineswegs, im Gegenteil: Bulgari, Swatch und Breguet sind nur einige ihrer Auftraggeber. Im September 2009 haben sich die Designer daher vergrößert und sind in ein ehemaliges Motel gezogen, in einen denkmalgeschützten Sechziger-Jahre-Bau mit rund 900 Quadratmetern Fläche – „Moïtel“ genannt.
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Was immer Sie brauchen, er bringt es: ein rollbarer Container von Christoph Ingenhoven für Vitra.
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Mal Bank, mal Solitär: Für den dänischen Hersteller Fredericia konzipierte Alfredo Häberli ein modulares Sofasystem.
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Ein Spiel mit Kontrasten bestimmt den Neubau der Zentrale der Landessparkasse zu Oldenburg nach Plänen von RKW Architektur + Städtebau: Was von außen schwarz und streng erscheint, wirkt von innen leicht und lichtdurchflutet.
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Hier schwingt auch die Rückenlehne frei: Konferenz- und Besucherstuhl von Züco
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Yves Béhar fördert eine nachhaltige Zukunft – durch sein soziales Engagement und den Einsatz innovativer Technologien. Geboren 1967 in Lausanne studiert er zunächst Industriedesign am Art Center College of Design im schweizerischen La Tour-de-Peilz und später im kalifornischen Pasadena, wo er auch seinen Abschluss macht. Nach ersten beruflichen Erfahrungen bei Frog Design und Lunar Design gründet er 1999 sein eigenes Studio fuseproject in San Francisco und macht sich unter anderem mit dem Laptop „XO“ für die Organisation One Laptop Per Child (OLPC) international einen Namen. Wir trafen Yves Béhar in London und sprachen mit ihm über die Gestaltung ganzer Marken, die Zusammenarbeit mit Wohltätigkeitsorganisationen und über den amerikanischen Stuntman Evel Knievel.
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Wilhelm Bauer
Der Experte für Wissensarbeit über die Anzahl seiner Arbeitsplätze, die Bedeutung von attraktiven Büroräumen und die Zukunft der Arbeit im Zeitalter des Netzwerks. Weiter
FS
Seit über zwanzig Jahren nachhaltig: der stille Klassiker in der Riege der Bürodrehstühle. Weiter
Planen, notieren und erinnern
Die Evolution des Knotens im Taschentuch: Merken und Planen im Überblick. Weiter