
Von Prouvé inspiriert: Der vielfältig nutzbare Tisch „T.U.“ des jungen französischen Designers Philippe Nigro aus dem Hause Ligne Roset.
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Die 12. Architektur-Biennale in Venedig eröffnete am vergangenen Samstag mit einer klaren Aussage: Kuratiert von SANAA-Gründerin Kazuyo Sejima, stellt sie die Interaktion zwischen Mensch und Architektur in den Mittelpunkt und erteilt dem Formalismus der Altstars, wie er noch die vorherige Biennale bestimmte hatte, eine eindeutige Absage. Die Umsetzung des Mottos „People meet in Architecture“ verlief unterdessen vielseitig und reicht von fließenden Raumprogrammen bis hin zu einer erfrischend selbstkritischen Betrachtung der gebauten Umwelt. Aus der Reihe tanzt diesmal der deutsche Pavillon, der sich lediglich mit einem zu beschäftigen weiß: sich selbst.
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Schon dekorativ, aber auch nützlich: ein Briefbeschwerer aus der Estd-Kollektion des britischen Herstellers Established.
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Heute muss zwar jedes neue Gebäude eine positive Energiebilanz ausweisen, doch es macht immer noch einen Unterschied, ob Nachhaltigkeit nur das Sahnehäubchen ist, das es als energieoptimierendes Finish noch dazu gibt, oder ob sie von Anfang an die Grundlage der Gebäudekonzeption bildet. Das Architektur- und Ingenieurbüro Ziegert Roswag Seiler hat sich mit konstruktivem Lehmbau einen Namen gemacht – von Bangladesh bis Abu Dhabi ist sein Wissen gefragt. Der Ausbau des eigenen Büros in Berlin-Kreuzberg erfüllt höchste Ansprüche an Umweltgerechtigkeit – und zwar auf allen Ebenen. Das kann man sehen, fühlen und sogar riechen.
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Der Schweizer Gestalter Franco Clivio entwickelte diesen Kugelschreiber zum Ausfahren für den deutschen Hersteller Lamy.
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Es ist leider unvermeidlich – auch im Büro muss man von Zeit zu Zeit mal aufräumen. Sonst sammeln sich die Wasserflaschen in Rudeln, und das Papier stapelt sich zu Türmen. Die Produktdesignagentur Therefore aus London hat das mit dem Ordnung machen allerdings sehr ernst genommen und gleich die gesamte Erdgeschossebene ihres Gebäudes im Stadtteil Fitzrovia generalüberholen lassen. Der Londoner Architekt Graham West verwandelte den vormals wenig einladenden, verwinkelten Eingangsbereich des fünfgeschossigen Bürohauses in eine lichte Lobby mit aufwändigen Details.
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Schöner Arbeiten mit Modulen: Der italienische Hersteller Tecno präsentiert ein Bürosystem mit Rückgrat.
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Achtung, gleich wird es analog. Wer nichts übrig hat für eine nostalgische Beschwörung des Vor-Digitalen-Zeitalters, der sollte besser nicht weiterlesen und auf seinem iPad, Smartphone oder Notebook zum nächsten Text klicken. Weil es hier nämlich darum geht, mal wieder mit einem Unplugged-Eingabegerät offline auf Papier zu schreiben. Denn – und an dieser Stelle muss der für einen Früher-war-alles-besser-Artikel notwendige Stoßseufzer kommen – wann nehmen wir noch all die Bleistifte, Kulis oder Füller in unseren Schubladen in die Hand? Wir können doch nur noch tippen, posten, mailen und simsen.
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„Light follows architecture“ lautete die Maxime beim Bau des jüngsten Gebäudes auf dem Novartis-Campus in Basel, dem sogenannten Maki Building. Damit darf sich der japanische Architekt Fumihiko Maki nun in die Reihe prominenter Namen wie Tadao Ando, David Chipperfield, Diener & Diener, Frank O. Gehry oder Peter Märkli einreihen, die bereits Bauwerke auf dem Gelände des Hauptsitzes des Pharmaherstellers in Basel errichteten. Seit rund zehn Jahren wird das Areal kontinuierlich erweitert. Zu den bereits bestehenden Forschungs-, Repräsentanz- und Verwaltungsbauten kam kürzlich das neue Bürogebäude WSJ 174 hinzu, nach seinem Architekten kurz Maki Building genannt, welches durch seine Klarheit und Geradlinigkeit besticht.
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John Picard ist der Vorreiter für nachhaltiges Bauen in den USA. Geboren 1957 in Kalifornien, beginnt er seine Karriere als Unternehmer und Planer großer Immobilienprojekte. Gelangweilt von den immer extravaganteren Wünschen seiner Kunden, wendet er sich Ende der Achtziger Jahre der Umweltbewegung zu und beginnt, Gebäude nach nachhaltigen Kriterien zu planen. Als Sohn des Apollo-Astronauten John Picard Senior nutzt die politischen Kontakte seiner Familie und wird 1993 von Bill Clinton am „Greening the White House“-Programm beteiligt und gehört zu den Gründungsmitgliedern des „U.S. Green Building Councils“. Mit seinem Unternehmen John Picard & Associates mit Sitz in Costa Mesa, Kalifornien, berät er Großkonzerne wie Mars, The Gap, Allianz und BMW und entwickelt nachhaltige Gebäudekonzepte rund um den Globus. Wir trafen John Picard im Rahmen des diesjährigen BMW Design Talks am Comer See und sprachen mit ihm über effizienteres Bauen, ungeduldige Investoren und eine neue Aufbruchsstimmung im Silicon Valley.
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Damit der erste Eindruck stimmt: einheitlich gestaltetes Komplettsystem für den Eingangsbereich von Siedle.
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Wie helfen sich Menschen in den Ländern, in denen nur ein beschränktes Produkt-Repertoire für die Grundversorgung zur Verfügung steht? Sie werden erfinderisch! Der materielle Mangel kann aus politischen, gesellschaftlichen oder wirtschaftlichen Gründen entstehen, führt aber an verschiedenen Orten zu verwandten Szenarien: Wenn der Bürger die benötigten Alltagsgegenstände nicht einfach aus dem Warenregal pflücken kann, muss er mit dem Wenigen, das ihm zur Verfügung steht, improvisieren. Wie nützlich oder qualitativ hochwertig sein Hab und Gut ist, ist dann keine Frage des Einkommens mehr, sondern hängt davon ab, wie einfallsreich er ist. Und: Auch wer für die hiesigen Märkte Konsumgüter gestaltet, kann in puncto Materialeffizienz oder Langlebigkeit vieles lernen. Wir stellen Schauplätze vor, an denen der eigentliche Konsument zum Hersteller seines Produktes wird – und Gestaltung aus der Not heraus zum Volkssport avanciert.
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Frank Duffy
Der britische Architekt und Büroplaner über das wichtigste Briefing seiner Karriere, den Wert physischer Orte und die ärgsten Feinde der Architekten. Weiter
Die zweite Erzählung
Ein frei formbarer Tisch, der neben einem spielerischen Umgang auch eine Auseinandersetzung mit dem Charakter von Objekten fordert. Weiter
Perillo Outdoor
Endlosschleife unter freiem Himmel: Züco bietet seinen Loungesessel auch in einer Variante für draußen an. Weiter
40 Grad im Schatten
Schulen für Afrika oder nachhaltige Bildung für alle: Projekte von Francis Kéré in Afrika. Weiter
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