
Es dürfte schwer fallen, Andreas Murkudis nicht sympathisch zu finden. Der Berliner Einzelhändler mit griechischen Wurzeln ist unaufgeregt, zugewandt und zugleich um ein offenes Wort nicht verlegen – vielleicht genau die richtige Kombination für einen erfolgreichen Verkäufer. Murkudis jedenfalls hat sich in knapp zehn Jahren in Berlin ein kleines, feines Reich von Geschäften jenseits des Mainstreams aufgebaut. Im vergangen Jahr zog er aus dem Trubel von Mitte nach Schöneberg, von der Münzstraße in die Potsdamer: In einer ehemaligen Zeitungsdruckerei bietet er nun auf rund 1000 Quadratmetern sein ausgesuchtes Sortiment von hochwertiger Kleidung, Lederwaren, Accessoires und Einrichtungsgegenständen an. Und Murkudis blickt noch tiefer in den Westen der Stadt: Nächstes Jahr ist er mit einem eigenen Laden dabei, wenn das Bikini-Haus am Zoo als Shopping-Center wieder aufersteht. Wir saßen mit Andreas Murkudis auf dem Sofa in seinem Geschäft und sprachen mit ihm über den Preis der Dinge, die Qualitäten des White Cube und warum er den Begriff Concept Store überhaupt nicht mag.
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Fairtrade und farbenfroh: Plisado Horison und Plisado Arriba sorgen für gute Laune im grauen Büroalltag.

Soziale Wunderpille: die Sofa-Tisch-Kombination aus der Feder des römischen Designers Gabriele Rosa.
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Die Londoner Barbican Art Gallery widmet dem Bauhaus zurzeit die umfassendste Ausstellung in Großbritannien seit vier Jahrzehnten. Der Fokus der Schau mit mehr als 400 Exponaten liegt nicht nur auf den Arbeiten der Studierenden und Professoren. Unter dem Titel art as life rückt vor allem das Leben an der Schule selbst in den Mittelpunkt, wo die Moderne weniger mit Dogmen, als vielmehr mit Humor, Charme und Jazz aus der Taufe gehoben wurde.
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Häuserblöcke, Straßen, Dachterrassen und sogar eine Brücke findet man seit kurzem nicht nur unter freiem Himmel, sondern auch in einer kleinen Büroetage inmitten der chinesischen Metropole Singapur. Dort bilden diese Elemente, in leicht abstrahierter und natürlich miniaturisierter Form den Mikrokosmos eines Unternehmens für Schönheitsprodukte. Abgerundet wird das Bild der Modellstadt durch seine Benutzer, ebenfalls eine Art Miniaturgesellschaft, die sich aus verschiedenen Gruppen zusammensetzt: Angestellte, Vertriebskunden und die sogenannten Endkunden, die sich vor Ort einer Behandlung unterziehen wollen, beleben das Büro, als wäre es eine Stadt. Die Beauty Boxes vom chinesischen Büro SKLIM beweisen, wie auf minimalem Raum Maximales entstehen kann.
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Wenn zwei Linien sich umschlingen: Der neue Stuhl von Front Design für Porro setzt grafische Akzente.
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Ein wandelbarer Schreibtisch-Kasten, entworfen von Raw Edges für Arco.
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Arbeitsplatz, Sofa und Pflanzenkübel in einem: Smallroom von Ineke Hans für den schwedischen Hersteller Offecct.
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Die 51. Mailänder Möbelmesse ist an diesem Sonntag nach vier Fachbesucher- und zwei Publikumstagen zu Ende gegangen. Trotz dichtem Gedränge auf dem Messegelände sowie in den Ausstellungen in der Stadt blieb ein fader Eindruck zurück. Der Großteil der Hersteller wirkte wie erstarrt angesichts drückender Zahlen und suchte Zuflucht in den eigenen Archiven. Überzeugen konnten vor allem jene Entwürfe, die das gestalterische Allerlei mit spielerischer Raffinesse zu überwinden vermochten.
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Ein neues Jahr, ein neuer Salone Internazionale del Mobile und mit ihm über 400 über das Mailänder Stadtgebiet verteilte Randveranstaltungen. Wie gewohnt gab es drei maßgebliche Design-Distrikte, doch anders als in den vergangenen Jahren boten weniger die Industriegebiete Zona Tortona und Ventura Lambrate, sondern die Innenstadt die attraktive Alternative zum Messerummel: Ein Grund dafür waren die zurückhaltenden Inszenierungen der Marken und Ausstellungen, die insbesondere die großen Industriegebäude in banale Messehallen verwandelten. Ein weiterer die vielen historisch bedeutenden Bauten im Stadtzentrum, die teilweise zum ersten Mal für die Öffentlichkeit zugänglich waren und in einem interessanten Kontrast zu den temporären Ausstellungsstücken standen, wenn sie diese nicht gleich überstrahlten.
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Die modularen Teppichfliesen von Interface entwerfen apokalyptische Szenarien und futuristische Bilderwelten.
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Eine zeitgenössische Musiktruhe von Werner Aisslinger, Interlübke und Linn, die dem Audiogenuss wieder einen Ort gibt.
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Wohnen zwischen Kirschblüten und Steinen: Das Regal von Nendo erweckt Bilder von schlichter japanischer Ästhetik zum Leben.
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Carrara, die dritte: Der italienische Natursteinspezialist Marsotto hat zum Salone del Mobile 2012 wieder eine Möbelserie aus Marmor vorgestellt, unter anderem diesen Tisch von David Chipperfield.
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Wie kleine Felsvorsprünge in der modernen Wohnlandschaft: Die flexible Ablageserie von Vitra bietet viele Möglichkeiten, Gegenstände spontan zu verstauen.
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Alles neu? Eine Bilanz und alle wichtigen Neuigkeiten vom diesjährigen Mailänder Möbelmesse sowie der Küchenmesse Eurocucina.
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Fast jede Idee hat ihren Ursprung auf einem weißen Blatt Papier – sei es die für ein Möbel, ein Haus oder diesen Text. Ist die Idee erstmal in die Realität umgesetzt worden, landet das Blatt meistens im Müll oder verschwindet in einem Aktenordner, um durch ein neues, unbeschriebenes Blatt ersetzt zu werden: der Kreislauf der Dinge! Für die in Hongkong sitzende Agentur Design Systems war genau dieser Gedanke die Grundlage für die Gestaltung des eigenen Büros.
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Ohne Schirm, aber mit Charme: höhenverstellbare und drehbare LED-Arbeitsleuchte von Vertigo Bird, vorgestellt diese Woche zur Light+Building.
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Alte Schule?!
Neue Stühle sollen die tafelgrüne Tristesse und kreidestaubige Langeweile aus deutschen Lehranstalten vertreiben. Weiter
Kuli
Kissenträger für das Wohnzimmer: Dieses kleine Möbel verwandelt sich vom Beisteller in einen gemütlichen Hochstapler. Weiter
Burkhard Vogtherr
Der Designer über das U-Boot-Prinzip, Primär- und Sekundärarchitektur und warum er jahrelang nur der Vogtherr mit dem Hund war. Weiter
Mantis
Für kleine Räume und viel Arbeit: Der Tisch von Samuel Wilkinson sorgt mit Funktionsmodulen für Ordnung. Weiter