
Wohnen ist Privatsache? Keineswegs. Wenn es nach den Ausstellern der Mailänder und Kölner Möbelmessen geht, entsprechen die eigenen vier Wände längst einer Bühne. Nicht nur das alltägliche Leben wird auf ihnen in Szene gesetzt. Der Wohnraum gleicht begehbaren Schaukästen, in denen Reiseerinnerungen, Kunstwerke und Fundstücke von Antik- und Flohmärkten zu stimmungsvollen Arrangements verdichtet werden. Willkommen in einer Welt, die alles und jeden in Akteuere verwandelt.
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Groß, klein, kurz oder gestreckt: Die Größen des Tischprogramms von Wilkhahn sind ebenso vielfältig wie die angebotenen Materialien und Oberflächen.
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Das Herzstück ist eine Klammer: Konstantin Grcics Möbelserie für das Parrish Art Museum in Water Mill im Bundesstaat New York.
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Glänzendes Metall, raue Birke: Die Behältnisse des Designers Matti Syrjälä sind wortwörtlich sichere Aufbewahrungsorte und typisch finnisch noch dazu.
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Wer möchte das nicht manchmal, den Augenblick festhalten? Und das gleich auf 1000 Quadratmetern? So viel Platz jedenfalls steht Ronan und Erwan Bouroullec zurzeit im Paris Musée des Arts Décoratifs für ihre Ausstellung Momentané zur Verfügung, die noch bis zum 1. September zu sehen ist. Auf Deutsch bedeutet der Titel „augenblicklich“ und deutet damit das Konzept an: eine Momentaufnahme, die Retrospektive ist und zugleich den aktuellen Stand der Dinge in der Arbeit des französischen Designerduos zeigt – von raumumspannenden Installationen bis hin zu kleinen Skizzenblättern.
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Auch wenn Arbeit darin verstaut wird, muss ein Möbel nicht sachlich streng gekleidet sein. Das kleine Sideboard von Normann Copenhagen sorgt mit asymmetrischen Details und warmem Materialmix für Sympathie.
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Das Restaurant Ultraviolet in Shanghai aufzuspüren, ist fast unmöglich. Kaum jemand weiß, wo es sich befindet. Es gibt keine offizielle Adresse und keine Telefonnummer. Und noch ein Detail macht das Dinner im neuen kulinarischen Hotspot zu einem Sechser im Lotto: Es gibt nur zehn Sitzplätze. Wer das Glück hat, vom französischen Spitzenkoch Paul Pairet und seinem Team bekocht zu werden, spricht danach nicht selten von einem unvorstellbaren Esserlebnis.
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Äußerst anpassungsfähig: Der neue Bürostuhl von Interstuhl besticht durch seine ergonomischen Eigenschaften und hohe Recyclingquote.
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Außen eine Skulptur, innen ein Arbeitsmöbel. Das Möbellabel e15 hat zum Salone 2013 einen Sekretär vorgestellt.
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Tadao Ando hat Beton salonfähig gemacht. Geboren 1941 in Osaka, begann er als Jugendlicher eine Laufbahn als Profiboxer und arbeite nebenbei als Lastwagenfahrer. Der Architektur näherte er sich mit Mitte zwanzig als reiner Autodidakt. Beeinflusst von den Bauten Le Corbusiers, Mies van der Rohes, Frank Lloyd Wrights oder Louis Kahns, eröffnete er 1968 sein eigenes Architekturbüro in Osaka. Der Durchbruch gelang ihm 1976 mit einem Wohnhaus für die Familie Azuma in Sumiyoshi. Wir trafen Tadao Ando in Mailand und sprachen mit ihm über dramatische Räume, dänische Wurzeln und sein neuestes Projekt: einen Holzsessel.
Ein Büro bekennt Farbe
Gelb + Blau = Grün! Der Kuchenhersteller 21 Cake aus Peking mag es in seinem neuen Hauptquartier farbenfroh. Weiter
Lotta
Geht der Problemzone an die Büroklammer: Die ordentlichen Lottas sorgen für freie Flächen auf dem Schreibtisch. Weiter
Christoph Bartmann
Ein Gespräch mit dem Direktor des Goethe-Instituts und Rezensenten der Süddeutschen Zeitung über die „schöne neue Welt der Angestellten". Weiter
ES 01
Bringt Elektrik unter die Haube: Die Mehrfach-Steckdose von Punkt, die auch wie eine Dose aussieht. Weiter