
Elastisch wie ein Flummi, einladend und weiträumig wie eine Passage, offen wie ein Aussichtsturm: Am Firmensitz der Swatch Group in Tokios Einkaufsviertel Ginza ist nichts so, wie man es sich bei einem klassischen Büro- und Geschäftshaus vorstellt – schon gar nicht auf einer der teuersten Straßen der Welt.
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Macht sich auch gut im Schlafzimmer: der kompakte Arbeitstisch des Schweizer Designlabels aer.
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Merksysteme, Zeit- und Terminplaner: Uns geht es heute um einen Überblick über Werkzeuge, die uns helfen, unseren (Büro-)Alltag zu strukturieren. Denn trotz portablen Internets und den dazu gehörigen elektronischen Tools sind die analogen Gedächtnisstützen wie der gute alte Tischkalender an den meisten Arbeitsplätzen immer noch unentbehrlich. Wenn nämlich der Handy-Akku leer oder gerade kein Netz vorhanden ist, sind wir plötzlich ziemlich aufgeschmissen. Oder nicht? Wir haben uns der Vor- und Nachteile einiger alter und neuer Planer-Systeme angenommen und in einem Fazit das passende System für den jeweiligen Nutzertyp destilliert.
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Fliegende Untertasse: die Garderobe „Saucer“ von Eric Degenhardt für Schönbuch.
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Die Kurve bekommen, lautet das Fazit der Internationalen Kölner Möbelmesse „imm Cologne 2010“, die am 24. Januar zu Ende ging. Mit rund 100.000 Besuchern konnte trotz der Verkürzung um einen Tag das Ergebnis des Vorjahres gehalten werden, und auch die Zahl der Aussteller stieg leicht auf 1.053 Unternehmen an. Dennoch wäre es zu früh, von Euphorie zu sprechen. Noch immer vermochte die Messe kaum Akzente zu setzen. Die „imm cologne“ bleibt, was sie ist: eine Veranstaltung, die nicht weiß, wohin sie soll.
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Beim Stichwort Corporate Architecture fallen einem spektakuläre Neubauten internationaler Starchitekten ein. Aufwändig inszenierte Architektur mit bildhaftem Charakter soll Aufmerksamkeit erzeugen und die Identität eines Unternehmens vermitteln. Umgekehrt hoffen die Manager vielleicht auch, die Firma möge von dem Image der Architektur profitieren. Dass es auch eine Nummer unaufgeregter geht, wenn die Tätigkeit eines Unternehmens Ausdruck in der Architektur finden soll, zeigt das Projekt „Kanonenhalle“ in Berlin. Ein historisches Industriegebäude dient hier als atmosphärisch passender Sitz für eine Firma, die nostalgische Werbeartikel vertreibt.
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Matt ist das neue Metallic: Nicht nur Sportwagen, auch Büromöbel glänzen jetzt dank Lista Office mit samtigen, nicht spiegelnden Oberflächen.
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Den richtigen Dreh gefunden: Der Füllfederhalter von Lamy kommt ohne Kappe aus. Damit die Tinte trotzdem im Stift bleibt, entwickelte Designer Franco Clivio einen ausgeklügelten Drehmechanismus.
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Wenn es um die Zukunft des Büros geht, dann fällt meist auch sein Name: Wilhelm Bauer gehört zu den profiliertesten Experten für Wissensarbeit in Deutschland. Bauer ist Institutsdirektor am Stuttgarter Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) und untersucht, wie sich das Wesen der Arbeit und die dazugehörigen Arbeitsplätze verändern. Der promovierte Ingenieur leitet auch das „Office Innovation Center“ (OIC), ein Versuchsbüro, in dem tatsächlich gearbeitet wird. Möbel, Geräte und Software können so auf ihre Alltagstauglichkeit getestet werden. Wir sprachen mit ihm über die Anzahl seiner Arbeitsplätze, die Bedeutung von attraktiven Büroräumen und die Zukunft der Arbeit im Zeitalter des Netzwerks.
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Es ist alles eine Frage des Maßstabs: Mit einem Regalsystem aus Edelstahlrohr lassen sich nicht nur Büros und Wohnzimmer möblieren, sondern auch eine rund 400 Meter lange Wand errichten. Das beweist zurzeit die Berliner Firma System 180, die mit ihrem gleichnamigen Möbelsystem für die Modemesse „Bread & Butter“ eine temporäre Architektur am Messeschauplatz Flughafen Tempelhof errichtet hat. Das Regalsystem-Tragwerk aus 12.500 Meter Stahlrohr bildet eine geneigte und geschwungene Fassade, die das überdachte Vorfeld des Flughafengebäudes nach außen abschließt. So gewinnt die übermorgen beginnende Messe zusätzliche Ausstellungsfläche. In das Tragwerk ist zudem eine Folie mit Luftkissenmembranen integriert; die Aussteller und Messebesucher sind also vor der kalten Berliner Winterluft geschützt. Nach Ende der Messe werden die Module des Riesenregals abgebaut und eingelagert, damit bei der nächsten Ausgabe der „Bread & Butter“ die Trennwand wieder zum Einsatz kommen kann. Auch auf den Denkmalschutz wurde Rücksicht genommen: Die Fassade wurde so konstruiert, dass sie das Gebäude nur am Dach berührt, wo sie mit einigen Klammern fixiert wird und nach dem Abbau keine Spuren hinterlässt. www.systemtecture.com www.breadandbutter.com
[Office]
Esche, Ahorn, Eiche, Kirsche, Walnuss, Birke: ein buntes Spiel mit Abfallholz treibt diese Garderobe von Designer Thomas Alken.
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Am kommenden Dienstag öffnet die Internationale Möbelmesse imm cologne 2010 in Köln als erste Einrichtungsmesse des Jahres ihre Pforten.
Mit einem umfassenden Angebot bildet das Passagen-Programm in der Innenstadt und die Designers Fair im Rheintriadem den passenden Rahmen für die internationale Fachmesse. Spannende Neuheiten präsentieren auch unsere Designlines-Partner, die Sie an den folgenden Standorten finden:
Axor/Hansgrohe - Messe, Halle 11.3
Brühl - Messe, Halle 11.1
Siedle - Messe, Pure Village, Halle 3.2
Wilkhahn - Messe, Pure Village, Halle 3.2
Boffi: Patrick Nadeau - Spichern Höfe
Bulthaup: fugenlos - Lindenallee 39b
Dornbracht Edges: Revolving Realities - Lichtstraße 26-28
Siedle: Architektur der Schwelle - Lichtstraße 26-28
Wilkhahn: Montags beim Pabst - Museum für Angewandte Kunst
Green Lounge - Kap Forum, 20.01.2010, 19 Uhr
Designlines wird ausführlich über die wichtigsten Messe-Neuheiten und Trends berichten.

Anlässlich der Kölner Möbelmesse findet vom 18. bis 24. Januar 2010 bereits die zweite Designers Fair im nahe der Innenstadt gelegenen Gebäudeensemble Rheintriadem statt. Nach dem erfolgreichen Debüt der Schau im Vorjahr, die hauptsächlich Objekte der deutschen Nachwuchsdesigner präsentierte, erweitern die Veranstalter nun das räumliche Angebot: Mehr als 65 Möbel- und Interieurdesigner aus dem In- und Ausland stellen auf rund 4.000 Quadratmetern ihre aktuellen Produkte vor.
Ein Rahmenprogramm aus Präsentationen, Vorträgen und Diskussionsveranstaltungen ergänzt die Ausstellung, und wer vom Trubel genug hat, kann sich in einem der zahlreichen Loungebereiche so lange entspannen, bis auch die anschließende Party vorbei ist und der Hausmeister die letzten Gäste in die Nacht hinaus schickt.
www.designersfair.de

Der Übergang – zwischen innen und außen, zwischen dahinter und davor – steht im Mittelpunkt der Ausstellung, die das Familienunternehmen Siedle anlässlich der Passagen in Köln präsentiert. Vom 18. bis 24. Januar 2010 zeigt der Hersteller alltägliche Gegenstände, die eine Schwelle darstellen – ohne, dass es der Benutzer vielleicht merkt. Seit 2009 erforscht Siedle Schwellensituationen: In der Architektur sind das die Situationen, in denen Siedle-Produkte zum Einsatz kommen. Das Unternehmen beteiligte sich unter anderem an einem Symposium zur Architektur der Schwelle an der ETH Zürich. Experten aus verschiedenen Fachbereichen befassten sich sowohl mit der architektonischen und technischen Gestaltung von Übergängen als auch mit den sozialen Handlungen, die sich an der Schwelle vollziehen und diese prägen. Auch die Arbeit am Schwellenatlas der Zeitschrift arch+ hat Siedle gefördert. Mit der Inszenierung der Schwelle zur Kölner Möbelmesse präsentiert Siedle das Thema nun einer breiteren Öffentlichkeit.
Die Ausstellung ist in der „Cologne FACTORY“, Lichtstraße 26–28, in Köln zu sehen und hat täglich von 11 bis 22 Uhr geöffnet. Weitere Informationen unter: www.meireundmeire.de
Gabriele Siedle
Die Geschäftsführerin von Siedle über die Schwelle als Ort des Übergangs, die Virtualität im Haus und die Vorteile altmodischer Griffe und Schalter. Weiter
Ginza
Japanisch im Geist: eine Wartebank des spanischen Herstellers Dynamobel. Weiter
Lederluder zum Anfassen
Architektur im handlichen Format: eine Ausstellung mit historischen und aktuellen Türdrücker-Modellen. Weiter