
The Hub Madrid scheint zunächst nur ein weiterer Coworking-Space zu sein, diesmal in der spanischen Hauptstadt. Ein Ableger der Raumbewegung The Hub, die mittlerweile fast 30 solcher Orte weltweit betreibt. Hier sollen Jungunternehmer und Selbständige sich temporär räumlich und inhaltlich zusammentun, Ressourcen teilen und dadurch neue Ideen und Projekte entwickeln können: eine Gesellschaft des Teilens. Doch dank der Gestaltung des spanischen Architekturbüros ch+qs (Madrid) ist hier ein Ort entstanden, der versucht, diesen Gedanken in ein angemessenes Design zu übertragen – oder, besser ausgedrückt, in ein No-Design.
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Pilzkopf: die Re-Edition des Uhren-Klassikers von 1956, hergestellt vom deutschen Unternehmen Klein & More.
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Erst Kokosnuss-Schnüre, dann Porzellanfliesen, jetzt Holzblöcke und Pappverpackungen: Bei seinen Entwürfen konzentriert sich der Gründer des australischen March Studio, Rodney Eggleston, bevorzugt jeweils auf ein einziges Material. Und zeigt somit, dass auf simple Weise außergewöhnliche Räume entstehen können. Ein aktuelles Beispiel ist der temporäre Aesop-Shop-in-Shop im Pariser Concept-Store Merci, für den er eine organische Skulptur aus 4.500 Schachteln gestaltete.
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Von Lignet Roset gerade auf der Kölner Möbelmesse 2011 präsentiert: Eine Stuhlfamilie des Designers und Architekten Jean Nouvel, die mit geradliniger Ästhetik überzeugt.
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Die Kölner Möbelmesse imm cologne 2011 ist am vergangenen Sonntag nach sieben Ausstellungstagen zu Ende gegangen. Mit einem Zuwachs von 38 Prozent bei den Besucherzahlen konnte sich die Messe vom Tief der vergangenen Jahre sichtlich erholen. Für volle Hallen sorgten vor allem die Küchenmesse Living Kitchen sowie die Bündelung von Textilherstellern in der Submesse Pure Textile. Auch wenn Köln das Comeback aus wirtschaftlicher Sicht gelungen ist, bleibt ein fader Beigeschmack angesichts der zumeist unverfänglichen Produkte. Das Wohnen wird stärker denn je zum Austragungsort des Konservativen – die Freude am Experiment ist ihm abhanden gekommen.
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Wer, vom Groninger Hauptbahnhof kommend, in Richtung Innenstadt läuft und den Verbindungskanal passiert, erblickt einen Gebäudekomplex, der an ein Luftschloss erinnern mag: Mitten in einer Gracht steht ein hellgelber Turm, gerahmt von postmodern-dekonstruktivistischen Anbauten. Das Ensemble wurde Anfang der 1990er Jahre von den Mendini-Brüdern in Kooperation mit Coop Himmelb(l)au, Philippe Starck und Michele de Lucchi entworfen und beherbergt eines der führenden niederländischen Kunstmuseen, das Groninger Museum. Seit Dezember 2010 erstrahlt es, nach einer achtmonatigen Modernisierungspause, in neuem Glanz – und birgt nun auch drei neue Schätze: ein von dem holländischen Designer Maarten Baas gestaltetes Restaurant, eine Lounge vom belgischen Studio Job sowie ein digitales Informationszentrum nach Entwürfen des Spaniers Jaime Hayón.
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Kurfürstenstraße Ecke Potsdamer? Nicht gerade eine Berliner Traumadresse, geben sich doch hier seit Jahrzehnten zuweilen zwielichtige Gestalten die Klinke in die Hand. Doch innerhalb weniger Jahre hat sich der Schöneberger Kiez in der Beliebtheitsskala der Kreativen ganz nach oben gespielt. Für Stephanie Kurz, eine der Gründerinnen von Stan Hema – einer Agentur für Markenführung – ist diese Gegend bereits heute „mehr Mitte als Mitte“. Grund genug, den befreundeten Architekten Thomas Bendel für einen Büroausbau zu engagieren und loszulegen. Herausgekommen ist ein Raumkontinuum, das unter anderem durch eine minimalistische Küchenzeile mit etwas sprödem Charakter begeistert.
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Mit PhoneBox bietet das Label Prooff einen Rückzugsort im turbulenten Büroalltag: die Telefonzelle fürs Büro.
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Früher war für die Jugend das erstrebenswerteste Ziel der Platz im Führerstand einer Lok oder die Macht über die Bedientaste eines Blaulichts. Heute sind nicht mehr die Helden des Alltags Vorbild, sondern die aus dem Fernsehen. „Papa, wenn ich groß bin, werde ich Manager.“ Macht, Ruhm und Geld – während die Benefits klar umrissen scheinen, findet die eigentliche Arbeit hinter verschlossenen Türen statt und bleibt für uns Zuschauer eher undurchsichtig. Das macht die Herren im Anzug zur Projektionsfläche. Sie sollen die Wirtschaft am Laufen halten und müssen bei Schieflagen als Sündenbock herhalten. Allerdings: Sind wir selbst nicht irgendwie alle Manager? Schiffen wir uns nicht mehr oder minder geschickt durch den Alltag, mit all seinen Anforderungen? Sprechen wir nicht alle gerne vom Organisieren, Strukturieren und Delegieren? Sind wir, so könnte die Schlussfolgerung lauten, nicht alle irgendwie Chef, wenn auch nur unser eigener? Die Ausstellung „Wir Manager! Alles im Griff?“ im Schweizer Vögele Kultur Zentrum begibt sich auf Spurensuche: oben, unten, und in der Mitte der Managergesellschaft.
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Ein Tisch von Christoph Seyferth, der dank einer flexiblen Stahlplatte immer auf dem Boden bleibt.
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John Pawson SANAA / Kazuyo Sejima & Ryue Nishizawa Stefan Scholten Richard & Antony Joseph Tadao Ando
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Die fabelhafte Welt des Herrn Richard Turins sakrales Base-Camp Die Wüste als Wohnzimmer In aller Munde Alle guten Dinge sind Neun
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Alte Bekannte, neue Gesichter – Design Miami Basel 2013 Dann klappt' s auch mit den Ideen Vom Seil gelassen Perfekte Welle Die Welt, wie sie dir gefällt