Termine

23.02.2017 – 17.02.2017
München | MaximiliansForum

Textile Matters

Kunst und Design

Das Textile ist Material, Oberfläche, Technik, Träger, Medium und Metapher zugleich – welche Rolle spielen Gewebe heute in Kunst und Design? Das Münchner MaximiliansForum eröffnet dazu heute Abend parallel zur mcbw die Ausstellung „Textile Matters/ Textil Gedacht“. Die einem Gewebe zugrundeliegenden Prinzipien der Wiederholung, Reihung und Rasterung bildeten den Ausgangspunkt für industrielle Produktion und sind als solche Teil der Entstehung einer modernen Gesellschaft. Das Projekt hat die Bedeutung und Ästhetik von Fertigungsprozessen ebenso im Blick wie das innovative Potential und die gesellschaftliche Bedeutung des Textilen. Erst die Verknüpfung künstlerischer, technischer und handwerklicher Betrachtung eröffnet einen übergreifenden Bedeutungshorizont.

Mit Beiträgen von Walter Van Beirendonck, Christian Haas, Bart Hess, Chris Kabel, Lightweight, Anette Rose, Julia Schewalie und The Unseen; Kuratoren sind die Kunst- und Kulturwissenschaftlerin Anna-Cathérine Koch und der Designer Arwed Guderian.

23. Februar bis 30. April 2017


Videostill „Crossed Crocodiles Growl“ von Walter van Beirendonck / Bart Hess

textilematters.de

11.02.2017 – 14.05.2017
Weil am Rhein | Vitra Design Museum

Hello, Robot.

Design zwischen Mensch und Maschine

Dass Künstliche Intelligenz kühl und berechnend bleibt, auch wenn sie menschliche Emotionen nachahmen kann, veranschaulichte Alex Garland 2015 mit seinem Film Ex Machina. Wie die Zukunft sein wird, weiß niemand, fest steht: Androiden, Lieferdrohnen und andere Roboter werden unseren Alltag verändern – in mancher Hinsicht auch erleichtern und verbessern. Design spielt dabei eine zentrale Rolle, denn „es sind Designer, die die Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine gestalten“, meinen die Kuratoren Mateo Kries und Amelie Klein.

Mit der Ausstellung „Hello, Robot.“ untersucht das Vitra Design Museum den aktuellen Boom der Robotik eingehend. Gezeigt werden mehr als 200 Exponate, darunter Roboter aus dem Wohn- und Pflegebereich und der Industrie, aber auch Computerspiele, Medieninstallationen sowie Beispiele aus Film und Literatur. Wie verändert Robotik unser Leben – und Design die Robotik.

Zur Eröffnung am 10. Februar wird Bruce Sterling den Vortrag „Life with Robots“ halten. Die Ausstellung ist in Kooperation mit dem MAK Wien und dem Design Museum Gent entstanden.

Foto: Stephan Bogner, Philipp Schmitt und Jonas Voigt, „Raising Robotic Natives“, 2016, © Jonas Voigt

www.design-museum.de

10.02.2017 – 01.05.2017
Hamburg | Deichtorhallen Hamburg

Elbphilharmonie Revisited

Monica Bonvicini, Tacita Dean, Liam Gillick, Tomás Saraceno u.a.

Architektur erfüllt einen Zweck, die Kunst ist frei von allem. In den Deichtorhallen setzen sich jetzt zwölf Künstler mit Herzog & de Meurons Hamburger Großprojekt auseinander – in verschiedenen Medien (Fotografie, Skulptur, Installation, Film), jeder auf seine eigene Weise. Mit Beiträgen von Baltic Raw Org, Monica Bonvicini, Peter Buggenhout, Jean-Marc Bustamante, Janet Cardiff und George Bures Miller, Tacita Dean, Uli M. Fischer, Liam Gillick, Herzog & de Meuron, Candida Höfer, Sarah Morris, Thomas Ruff und Tomás Saraceno. Bis zum 1. Mai 2017

Bild: Monica Bonvicini, yet untitled (Legscutout), 2016 © Monica Bonvicini and VG-Bild Kunst. Foto: Hans-Georg Gaul



www.deichtorhallen.de

05.02.2017 – 26.11.2017
Berlin | Julia Stoschek Collection Berlin

Jaguars and Electric Eels

Natur, Kunst und Science-Fiction

Zweite Runde: Die Julia Stoschek Collection musste die Räume im tschechischen Kulturzentrum in der Leipziger Straße noch nicht verlassen und verlängert ihr Berliner Gastspiel mit einer zweiten Ausstellung: Auf „Welt am Draht“ (Titel entlehnt nach dem gleichnamigen Film von Rainer Werner Fassbinder) folgt „Jaguars and electric eels / Jaguare und Zitteraale“ (nach dem gleichnamigen Buch von Alexander von Humboldt). Die gezeigten Arbeiten thematisieren eine Wirklichkeit, die Natürlichkeit und Künstlichkeit nicht mehr unterscheidet, sondern als Einheit versteht – unter den beteiligten Künstlern sind Doug Aitken, Kader Attia, Cyprien Gaillard und Anicka Yi, deren Videoinstallation eine Schlüsselrolle in der Ausstellung einnimmt.

Zur Eröffnung am Samstag, 4. Februar von 18 bis 22 Uhr, findet eine Performance von Donna Huanca statt. Der Eintritt kostet 5 Euro.

Foto: Videostill, Anicka Yi, THE FLAVOUR GENOME (2016), Einkanal-3-D-Videoinstallation, 22", Farbe, Ton. © Anicka Yi, Courtesy of 47 Canal, New York

www.jsc.berlin

31.01.2017 – 20.04.2017
Berlin | Nordische Botschaften

Structure

Zeitgenössisches Handwerk und Design aus Norwegen

Wenn Design und Handwerk aufeinandertreffen, kann eine besondere Spannung entstehen. Die Ausstellung „Structure“ bringt ebensolche Arbeiten von 26 kreativen Köpfen und jungen Talenten aus Norwegen in die Nordischen Botschaften nach Berlin. Alle Exponate (Produkte, Entwürfe und Prototypen) setzen sich dabei mit den Themen „Struktur“ oder „Spur“ auseinander – zu sehen sind Möbel, Beleuchtung, Keramik, Textilien und Einrichtungsaccessoires. Kuratiert von den Innenraumstylisten Kravik & D’Orzio und Hanna Nova Beatrice, Chefredakteurin des schwedischen Designmagazins Residence, war „Structure” erstmals 2016 auf der Ventura Lambrate in Mailand zu sehen.

Eröffnung ist am 31. Januar um 18 Uhr.

Fotos: Sirel Laudal

www.nordischebotschaften.org

17.01.2017 – 11.06.2017
Köln | MAKK

Full House

Design by Stefan Diez

Mit einfachen Lösungen gibt sich ein Stefan Diez nicht zufrieden. Immer auf der Suche nach neuen Wegen, geht sein Blick über konventionelle Ansätze hinaus – mit Ergebnissen, die die Haltung des Münchner Designers förmlich in sich tragen. In einer Einzelschau widmet sich das Museum für angewandte Kunst Köln dem Schaffen von Stefan Diez und seinem Studio, gibt einen detaillierten Einblick in seine Werkstatt und deckt seine Entwurfshaltung auf.

Konzipiert hat die Ausstellungsarchitektur der Mann im Mittelpunkt höchst persönlich. Am Beispiel zahlreicher, teils auch unveröffentlichter Projekte der vergangenen 15 Jahre werden die Herausforderungen aufgezeigt, denen sich das Studio stellt und dabei neu entdeckte Spielräume für die Gestaltung von Alltagsgegenständen nutzt. Im Fokus der Ausstellung steht der jeweils entscheidende Augenblick im Entstehungsprozess von Möbeln, Leuchten, Accessoires und Industrieprodukten. Gezeigt werden zum Teil auch laufende Entwicklungen, wie die Leuchten Guise für Vibia oder der Tisch Bandit für e15.

Portrait Stefan Diez, © Stefan Diez Office, Foto: Daniel Delang

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14.01.2017 – 16.04.2017
Weil am Rhein | Vitra Design Museum

The Brutalist Playground

Als mit dem Brutalismus im Großbritannien der 1950er Jahre eine umstrittene architektonische Tendenz der Nachkriegsmoderne aufkam, ahnte man nicht wie sehr man ihr einmal hinterher trauern würde. Expressive Gebäudeformationen, rohe Materialien, keine Kompromisse: Im ganzen Land planten führende Architekten von Beton geprägte Großsiedlungen mit teils eigenwillig gestalteten Kinderspielplätzen.

Für die Ausstellung im Vitra Design Museum nutzten das Architekturkollektiv Assemble (Gewinner des Turner Prize 2015) und der Künstler Simon Terrill Archivmaterial des Royal Institute of British Architects (RIBA), um heute zerstörte „brutalistische“ Spielplätze neu zu erschaffen – als Hybrid aus Installation und begehbarer Skulptur für Erwachsene und Kinder. So kann, wie einst von den Architekten propagiert, der Fantasie freier Lauf gelassen werden, indem man in die surrealen Spiellandschaften der Nachkriegszeit eintaucht und eine neue, unverfälschte Sicht auf die brutalistische Architektur bekommt. Konzipiert wurde The Brutalist Playground vom Royal Institute of British Architects.

Ausstellungsansicht „The Brutalist Playground“, S1 Artspace, Sheffield, 2016. Foto: Alun Bull © RIBA

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14.12.2016 – 09.04.2017
Wien | MAK

handWERK

Tradiertes Können in der digitalen Welt

Während geradezu alle Bereiche des Lebens digitalisiert werden, fallen andererseits Begriffe wie Handwerk oder handmade immer häufiger. Maker Movement und Do-it-yourself-Bewegung erfreuen sich regen Zulaufs. Mit dieser Ausstellung stößt das Österreichische Museum für angewandte Kunst in Wien eine Reflexion zur Bedeutung und Wertschätzung des Handwerks als wesentlicher Bestandteil der materiellen Kultur und der kulturellen Identität an.

In sechs Kapiteln spannt die umfassende Schau den Bogen von der Geschichte zu aktuellen europäischen Perspektiven, beleuchtet das ressourcenschonende Potenzial des Handwerks, zeigt Schnittstellen zu digitalen Technologien auf und präsentiert meisterliche Werkstücke aus verschiedenen Sparten.

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24.11.2016 – 14.05.2017
Leipzig | Grassimuseum

Begreifbare Baukunst

Die Bedeutung von Türgriffen in der Architektur

Welcher Türdrücker passt zum jeweiligen Gebäude? Wie lässt sich eine Gesamtarchitektur in einem Detail wie diesem wiederfinden? Die Ausstellung im Leipziger Grassimuseum widmet sich jener Komponente eines Gebäudes, durch die der Mensch ein Haus zuerst berührt. Gegliedert in einen historischen und einen modernen Teil, werden insgesamt 30 Stelen mit Türgriffen und Informationen präsentiert. Dabei spielen die Entwurfs- und Bauauffassungen verschiedener Architekten und Designer sowie deren Vorlieben für bestimmte Materialien ebenso eine Rolle wie der Übergang vom analogen zum digitalen Entwerfen.

Die Entstehungszeit der ausgestellten und zu berührenden Türgriffe und Türdrücker reicht vom Anfang des 19. Jahrhunderts (Karl Friedrich Schinkel) über große Gestalter wie Otto Wagner, Paul Behrens oder Ludwig Wittgenstein hin zu Neuerungen der Bauhauszeit (Walter Gropius) und schließlich bis zu zeitgenössischen Entwürfen (Jasper Morrison, Gesine Weinmüller, Werner Aisslinger, Schulz und Schulz, gmp Architekten). Gestalter Otl Aicher (1922-1991) brachte die Anforderungen an einen guten Türdrücker auf den Punkt: Eine Klinke sollte Daumenbremse, Zeigefingerkuhle, Ballenstütze und Greifvolumen aufweisen. Besucher sind ausdrücklich eingeladen, die präsentierten Objekte zu ertasten.

Abbildung: Entwurf Hans Kollhoff, etwa 1999 für das Grassimuseum Leipzig, Foto: Helga Schulze Brinkop

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18.11.2016 – 12.03.2017
Weil am Rhein | Vitra Design Museum Schaudepot

Dieter Rams. Modular World

Was haben wir ihm nicht alles zu verdanken: Dieter Rams (*1932) ist Gestalter des legendären „Schneewittchensargs“ für Braun, des Regalsystems 606 für Vitsœ, besonders aber ist er Verfasser einer eigenen Designphilosophie. Am 17. November eröffnet das Vitra Design Museum im neuen Schaudepot eine Ausstellung, die das Werkt des deutschen Designers präsentiert – darunter vor allem Möbel, auch Elektrogeräte und viel Bildmaterial sowie ein Video-Interview.

Foto: Vitsœ

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17.11.2016 – 26.02.2017
München | Architekturmuseum der TU München, Pinakothek der Moderne

Francis Kéré. Radically Simple

Der in Burkina Faso geborene und seit 2005 in Berlin ansässige Francis Kéré gehört international zu den wichtigsten Vertretern einer sozial engagierten Architektur. Bereits mit seinem ersten Werk, der Grundschule in Gando, Burkina Faso, gewann er 2004 den renommierten Aga Khan Award for Architecture, es folgten etliche weitere Auszeichnungen seiner Entwürfe. Das Architekturmuseum der TU München zeigt den bislang größten Überblick zu seinen ausgeführten Werken und laufenden Projekten. Neben Bauten, die er in seinem Heimatort Gando geplant und realisiert hat, werden weitere Bauten in Afrika und China, aber auch Projekte und Entwürfe für Deutschland gezeigt.

Foto: Daniel Schwartz / Gran Horizonte Media

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11.11.2016 – 17.09.2017
München | Pinakothek der Moderne

Werner Aisslinger. House of Wonders

Werner Aisslinger zeigt ab dem 12. November ein Studiomodell für Leben, Wohnen und Arbeiten in der Paternoster-Halle der Münchner Pinakothek der Moderne. Orte des Aufenthalts und des Alltags, Ruhezonen sowie die Produktion von Möbeln und Micro-Farming werden ebenso thematisiert wie der Einsatz von Robotern, Drohnen und Big Data.

Foto: Steffen Jänicke

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11.11.2016 – 05.03.2017
Kassel | Neue Galerie

Plakat Kunst Kassel

An der Kasseler Hochschule waren seit der Nachkriegszeit im Bereich Grafikdesign immer wieder herausragende Professoren und Studierende tätig, die ungewöhnliche Lösungen für komplexe grafische Probleme fanden. Die Plakate von Karl Oskar Blase, Hans Hillmann, Gunter Rambow, Frieder Grindler oder Ott & Stein gehören längst zu Klassikern des internationalen Grafikdesigns. Die Kasseler Ausstellung hebt ihre Arbeiten in den längst fälligen kulturhistorischen Kontext.

© Hans Hillmann, Der Hausmeister, 1966, MHK, Graphische Sammlung, Foto: MHK, Gabriele Bößert

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08.11.2016 – 28.02.2017
Wolfsburg | Autostadt Konzernforum

Design Display #3: Materialforschung

Department of Seaweed von Julia Lohmann & Solar Curtain von Petra Blaisse

Was ist Designforschung? Wie kann Design als forschendes Experiment betrieben werden, wie kann es Wissen produzieren und in die Zukunft weisen? Designerinnen wie Julia Lohmann und Petra Blaisse übertragen Wissenschaftliches in die Welt des Designs, sie arbeiten an Objekten und an Systemen – zwei Ergebnisse dieser Studien zeigt die neue Ausstellung im Design Display, einer Ausstellungsreihe der Wolfsburger Autostadt zum erweiterten Designbegriff.

In einer prismatischen, 20 Meter langen Vitrine treten Lohmanns Seetang-Objekte und Blaisses Solar-Vorhang in den Dialog. Sie repräsentieren unterschiedliche Methoden aktueller Designforschung: Julia Lohmann will den Diskurs zum Umgang mit Ressourcen anregen und stellt die Frage nach dem Zweck von Design. Petra Blaisse entwickelt lösungsbezogene Produkte.

Petra Blaisse, Solar Curtain. Julia Lohmann, Department of Seaweed © Design Display. Foto: Noortje Knulst

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04.11.2016 – 19.03.2017
Zürich | Museum für Gestaltung

Les Suisses de Paris

Grafik und Typografie

Viele Schweizer Grafiker und Typografen gingen in den fünfziger Jahren nach Paris, wo sie mit ihrer Ausbildung eine dortige Lücke schlossen. Peter Knapp und Jean Widmer landeten bei den Galeries Lafayette oder Adrian Frutiger bei der Schriftgiesserei Deberny & Peignot. Die neue Schau in Zürich zeigt Kreationen der wichtigsten Gestalter im Austausch mit ihren Pariser Kollegen. Zu sehen sind Arbeiten in den Bereichen Editorial Design, Fotografie, Film, Werbegrafik, Szenografie, Typografie und Schriftgestaltung, die Vernissage findet am Donnerstag, 3. November statt.

Peter Knapp (AD) Elia Fouli (Foto), Cover für Elle 1962, Foto: ZHdK

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27.10.2016 – 23.04.2017
Hamburg | Museum für Kunst und Gewerbe

Game Masters

Ausstellung in Hamburg

Im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe liegen Nostalgie und High-Tech gerade nahe beieinander: „Game Masters“ widmet sich allen Kapiteln der letzten 40 Jahre Video- und Computerspiele von Atari, Commodore, Nintendo, Sega und vielen mehr. Vorgestellt werden die Arbeiten von internationalen Kreativteams; neben Interviews mit den Spieldesignern sind 200 Objekte, Skizzen und Figurenmodelle sowie Spielautomaten, Konsolen, Computer, Smartphones und VR-Brillen zu sehen. Die Besucher tauchen also ein in all die digitalen Welten und deren grafische Gestaltung: von Pac Man (1980) über Donkey Kong (1981), Super Mario (1985), The Legend of Zelda (1986), SimCity (1989), Sonic the Hedgehog (1991), Monkey Island (1990), World of Warcraft (2004), SingStar (2007) bis Minecraft (2009). Noch bis zum 23. April 2017

Bild: Alex Rigopulos and Eran Egozy
Dance Central, 2013
© 2011 Harmonix Music Systems, Inc. All rights reserved

www.mkg-hamburg.de

21.10.2016 – 01.10.2017
Hamburg | Museum für Kunst und Gewerbe

Eigensinn

GEDOK-Künstlerinnen in der Hamburgischen Sezession

Ida Dehmel gründete vor 90 Jahren die GEDOCK: "Gemeinschaft Deutscher und Öster-reichischer Künstlerinnenvereine aller Kunstgattungen" GEDOK Nun widmet sich dem Jubiläum eine Ausstellung in Hamburg. Sie zeigt die beachtliche Vielfalt an Kunstgattungen, Stilen und Motiven der emanzipierten Künstlerinnen, die dem Verband angehörten. Ob Neue Sachlichkeit, Expressionismus oder abstrakte Malerei – eine jede experimentierte für sich und fand ihre eigene Formensprache. Auch heute noch macht sich der Verband zur Aufgabe, Künstlerinnen aller Sparten zu fördern und zu unterstützen.

Anita Rée - Pegasus (1919) Foto: Maria Thrun, © MKG

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30.09.2016 – 30.09.2017
Antwerpen | Museum Plantin-Moretus

Neueröffnung UNESCO-Welterbe Museum Plantin-Moretus

Älteste Druckerei der Welt in neuem Glanz

Das Museum lädt am 30. September zur feierlichen Neueröffnung ein und präsentiert den Neubau mit einem Lesesaal und Depot. Gezeigt wird die neu gestaltete Dauerausstellung zur Buchdruckkunst. Alle Interessierten können dann noch tiefer in die Geschichte des Buches eintauchen und mehr über die Verbreitung des Wissens, die technischen Innovationen sowie den Unternehmergeist der Antwerpener Druckerdynastie Plantin und Moretus erfahren.

Museum Plantin Moretus , Foto: Stadt Antwerpen

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02.09.2016 – 29.01.2017
Zürich | Museum für Gestaltung

Couleurs désert

Teppichkunst aus Marokko

Aus Alt mach Neu: Die Berberfrauen des Aït Khebbach weben aus Wolle aufgetrennter Stricksachen und in Bänder geschnittenen Alttextilien Teppiche und Kissen in einzigartigen Farben- und Formenpracht. So gut wie alle Wohntextilien für die kargen Lehmhäuser erschaffen die Frauen an selbst gebauten Webstühlen und erschließen in gegenseitiger Inspiration eine spektakuläre Muster- und Farbenwelt. Zum ersten Mal zeigt eine Ausstellung diese überraschend modernen und individuell geprägten Kreationen außerhalb der Wüste Marokkos.

Kissen (1996), Foto: Rémi Boissau


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19.08.2016 – 08.01.2017
Berlin | Museum für Fotografie

Bernard Larsson. Leaving is Entering.

Fotografien 1961 – 1968

Bernard Larsson ist einer der wichtigsten Fotografen des alltäglichen Lebens diesseits und jenseits der Mauer. In Deutschland geboren, arbeitete er in Frankreich und kehrte wegen des Mauerbaus 1961 nach Berlin zurück. Hier gelang es ihm, die Stimmung der in Sektoren aufgeteilten Stadt einzufangen. Mit der Schau im Museum für Fotografie stellt der inzwischen 77-jährige seine Berlin-Arbeiten mit zeitgleich gemachten Aufnahmen in den internationalen Kontext jener Zeitspanne. Die Ausstellung wird am Donnerstag, 18. August, um 19 Uhr eröffnet.

Ecke Wolliner/Bernauer Straße (1962), Foto: Bernard Larsson/bpk

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20.07.2016 – 18.04.2017
Berlin | Labyrinth Kindermuseum

Platz da! Kinder machen Stadt

Interaktive Bauausstellung für Kids

Ausgestattet mit Bauhelm, Grips und allen Sinnen können Kinder in der Ausstellung ihren eigenen Lebensraum ganz neu entdecken und gestalten. Ob Häuser, Straßen, Hinterhof, Planungsbüro, Werkstatt oder Baustelle – bei "Platz da! Kinder machen Stadt" finden Drei- bis Elfjährige viel Freiraum und Motivation zum Spielen, Ausmalen, Planen, Konstruieren und Bauen. Begleitend zu der Ausstellung gibt es Fortbildungsangebote für Pädagogen und für Kinder Sommerferienprogramme, Workshops, Events.

Die Baumeister Lukas, Emma und Alma, Foto: Ulrich Sülflow

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15.07.2016 – 08.01.2017
Zürich | Museum für Gestaltung

Welten bauen

Modelle zum Entwerfen, Sammeln, Nachdenken

Besonders beliebt sind sie bei Männern, die ein Faible für Eisenbahnen haben. Aber Modelle sind auch beim Entwerfen von Häusern oder Möbeln essentiell. Sie regen zum Nachdenken und Spielen an, können ästhetisch reizvoll und von größerer Faszination als die Realität sein, auf die sie sich beziehen. Die Entwürfe kommen meist kleiner und handlicher daher oder existieren nur digital. Die Ausstellung präsentiert das vielfältige Spektrum der Modellwelten in Design, Wissenschaft und Freizeitkultur.

Swiss Vapeur Parc, Le Bouveret, Foto: Stefan Jaeggi/Keystone








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12.06.2016 – 16.01.2017
New York | Cooper Hewitt

Fragile Beasts

Schmuckelemente in allen Facetten

Über 100 Drucke mit zauberhaften Ornamenten und Drucken sowie Zeichnungen aus dem 16. und 17. Jahrhundert sind Bestandteil der Ausstellung, die sinngemäß den Titel „Zerbrechliche Biester“ trägt. Höhepunkt der Schau stellen seltene Arbeiten auf Papier der permanten Sammlung des Cooper Hewitt Museums dar, aber auch verschiedene und rare Bücher der Smithsonian Design Library. Künstler ließen sich zu allen Epochen immer wieder von Verzierungen inspirieren, deren Elemente sie von der Natur auf andere Gegenstände wie Tapeten, Krüge, Schmuck oder Glas übertrugen.

Ornamentik auf Tapete, Foto: cooperhewitt.org

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04.06.2016 – 22.01.2017
Stuttgart | Kunstmuseum Stuttgart

Arbeiten auf Papier ... von Willi Baumeister

Papierarbeiten

Die Schau versammelt Werke von Willi Baumeister auf Papier aus den Jahren 1919 bis zu seinem Tode im Jahre 1955. In einem Querschnitt werden Arbeiten unterschiedlichster Machart und Gattungen präsentiert, die ein anschauliches Bild von der beeindruckenden Vielseitigkeit Baumeisters zeichnen. Sein Engagement als Verfechter der abstrakten Malerei in den 1950er-Jahren und seine Arbeit als Kunsttheoretiker machten ihn zu einem bedeutenden Künstlers der deutschen Nachkriegszeit.

Roter Fries, Foto: VG Bild Kunst, Bonn 2016

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16.04.2016 – 12.03.2017
London | Victoria & Albert Museum

Undressed

A Brief History of Underwear

Nach den zahlreichen Modeausstellungen, die in europäischen Institutionen kürzlich zu sehen waren oder aktuell zu sehen sind, widmet sich das Victoria & Albert Museum nun dem Teil unserer Garderobe, den die Außenwelt nur ausnahmsweise zu Gesicht bekommt. Korsetts, Calvins oder die Wochentagsslips: Das Londoner Museums lässt nichts aus, was ansonsten untendrunter versteckt bleibt.

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