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21.12.2012
Das Wilde Denken
Workshop des Depot Basel und llotllov
Das Ende des Jahres läuft unter „besinnliche Zeit“. Doch was heißt „Besinnung“ eigentlich für Designer und andere Gestalter, die sich schließlich schon die ersten elf Monate des Jahres bewusst mit den Sinnen auseinandersetzen? Vielleicht ist es ein Freimachen vom bewussten Tun, vom zielführenden Arbeiten und den eigenen Erwartungen? Das Design-Ausstellungshaus Depot Basel, dem gerade erst der Basler Kulturförderpreis verliehen wurde, hat Anfang Dezember in Berlin zusammen mit Studio llotllov einen Workshop veranstaltet, Titel: „Das Wilde Denken“. Eingeladen waren Grafiker, Designer und Fotografen, die für zweieinhalb Tage weniger ihren Kopf, sondern vielmehr ihre Hände machen ließen. Dabei bedienten sie sich an einem Materialarchiv, das sich aus Resten, Gebrauchtem und Recyceltem zusammensetzte – und den Gestaltern teilweise durch seine Form den Zweck suggerierte. Einzige Vorgabe war der Ort, an dem die Entwürfe sich einfinden sollten: Der Tisch.
Die Ergebnisse zeigen den Prozess von der Interpretation über die Improvisation bis zur Sensation. Denn gerade ohne komplexe Maschinen und mit einem begrenzten Material kamen die Gestalter zu Objekten, die sich im gesamten Spannungsfeld von Poesie und minimalistischer Funktionalität bewegten. Michael Schoner etwa presste klassische Abflussrohre aus Kunststoff zwischen Holzstücken zu Vasen und anderen Gefäßen, indem er sie durch Heißluft gefügig machte. Und Annika Fryes Rotationsleuchte entstand aus einer temporär mit Klebeband fixierten Lederhülle, die mit einem 2K-Material ausgegossen zu ihrer endgültigen Form kam.
Die Ergebnisse wurden am 15. Dezember im Baerck Concept Store in Berlin präsentiert und werden dort bis zum 2. Februar 2013 ausgestellt.
BAERCK
Mulackstraße 12
10119 Berlin
täglich außer Sonntags 12 - 20 Uhr
www.baerck.net
Das Ende des Jahres läuft unter „besinnliche Zeit“. Doch was heißt „Besinnung“ eigentlich für Designer und andere Gestalter, die sich schließlich schon die ersten elf Monate des Jahres bewusst mit den Sinnen auseinandersetzen? Vielleicht ist es ein Freimachen vom bewussten Tun, vom zielführenden Arbeiten und den eigenen Erwartungen? Das Design-Ausstellungshaus Depot Basel, dem gerade erst der Basler Kulturförderpreis verliehen wurde, hat Anfang Dezember in Berlin zusammen mit Studio llotllov einen Workshop veranstaltet, Titel: „Das Wilde Denken“. Eingeladen waren Grafiker, Designer und Fotografen, die für zweieinhalb Tage weniger ihren Kopf, sondern vielmehr ihre Hände machen ließen. Dabei bedienten sie sich an einem Materialarchiv, das sich aus Resten, Gebrauchtem und Recyceltem zusammensetzte – und den Gestaltern teilweise durch seine Form den Zweck suggerierte. Einzige Vorgabe war der Ort, an dem die Entwürfe sich einfinden sollten: Der Tisch.
Die Ergebnisse zeigen den Prozess von der Interpretation über die Improvisation bis zur Sensation. Denn gerade ohne komplexe Maschinen und mit einem begrenzten Material kamen die Gestalter zu Objekten, die sich im gesamten Spannungsfeld von Poesie und minimalistischer Funktionalität bewegten. Michael Schoner etwa presste klassische Abflussrohre aus Kunststoff zwischen Holzstücken zu Vasen und anderen Gefäßen, indem er sie durch Heißluft gefügig machte. Und Annika Fryes Rotationsleuchte entstand aus einer temporär mit Klebeband fixierten Lederhülle, die mit einem 2K-Material ausgegossen zu ihrer endgültigen Form kam.
Die Ergebnisse wurden am 15. Dezember im Baerck Concept Store in Berlin präsentiert und werden dort bis zum 2. Februar 2013 ausgestellt.
BAERCK
Mulackstraße 12
10119 Berlin
täglich außer Sonntags 12 - 20 Uhr
www.baerck.net
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