02.07.2010
Die zweite Erzählung
Elisabeth Warkus
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Ein seltsamer Titel für ein Möbel? Gemeint ist auch weniger der Tisch als Objekt, sondern vielmehr der Gedanke, der seiner Gestaltung zugrunde liegt. Die Designerin Elli Warkus möchte die Erwartungen des Nutzers unterlaufen. Andere Nutzungsmöglichkeiten archetypischer Produkte sollen dafür sorgen, dass eine neue Beziehung zum Produkt entwickelt wird. Die Gestalterin selbst drückt das so aus: „Spielerisch werden unbeanspruchte Gesten gefordert, die alltägliche Taten und das alltägliche Ding wieder sichtbar werden lassen”. Der stufenlos in seiner Grundfläche verstellbare Tisch regt tatsächlich zum spielerischen Umgang an: 20 Latten lassen sich wie eine Harmonika ausziehen. Ob in Wellenform oder gerader Linie streckt der Tisch sich so in den Raum, oder zieht sich auf seine halbe Größe zurück.

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