Fragment Table

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16.05.2013

Bei manchen Heimatstädten reicht nicht die knappe Aussage à la „Ich bin ein Berliner“. Der Designer Niko Economidis klassifiziert den Ort seiner Residenz als „Brooklyn, New York“. Und wir sehen Urbanität, multikulturellen Alltag und lebendige Nachbarschaft. Diese Art der Erzählung gehört zur Haltung des Designers und findet sich auch in seiner Art und Weise wieder, an den Entwurfsprozess heranzugehen. Der emotionale Bezug zu einem Objekt und seine Bedeutung sind konsequentes Motiv seiner Arbeit. Die Form ist Funktion, aber nicht ausschließlich. Ästhetische Referenzen, Symbole – eben die ganze Erscheinung eines Objektes kann dem Betrachter Geschichten erzählen.

Die Fragment-Serie, die Beisteller, Couchtische und hüfthohe Ablagen vereint, erinnert in ihrer verschachtelten Architektur vielleicht an die Skyline der amerikanischen Metropole. Oder an den letzten Besuch einer Zauberschau, so, wie die Holztische in den Metallgerüsten zu schweben scheinen. Der Designer selbst hält sich jedoch mit Deutungen zurück. Seine Entwürfe sind ein Angebot, der Grundwortschatz, aus dem die buntesten Geschichten gestrickt werden können. tp
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