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Fuori Salone 2011: Wenn Zugpferde scheuen
Wo sonst Trubel herrschte, blieb dieses Jahr Raum: Was auf den Nebenschauplätzen des Salone del Mobile los war. Oder eben nicht. Weiter
Bad:Feel
Das Neue Normal
Die dritten Dornbracht Conversations über Designströmungen wie Super Normal und Themen wie Nachhaltigkeit, digitale Technologien und Demografie. Weiter
21.06.2010
Inflating Lights
Erik Stehmann
Einfach mal eines der bekanntesten Objekte der Luftfahrttechnik im Modell nachbauen? Wir brauchen: gutes Wetter. Dazu einen möglichst großen, schwarzen Plastikschlauch und etwas Geduld. Aufgeblasen und zugeknotet, dazu mit Schnur und Anker versehen, legt man die Röhre in die Sonne. Sobald die Temperatur im Innern steigt, geht der Zeppelin in die Luft.
Dieses einfache Experiment könnte den Designer Erik Stehmann zu seinen Inflating Lights inspiriert haben, die gerade auf dem DMY und der Design Miami in Basel vorgestellt wurden. Denn solange das Licht seiner kugeligen Leuchten ausgeschaltet ist, ist ihr Schirm nicht mehr als ein schlaffer Schlauch. Geht das Licht an, bläst er sich auf und steigt entlang des Kabels nach oben. Aber nur wer genauer hinschaut wird hinter das Konstruktionsprinzip kommen, die für das dynamische Phänomen sorgt. Wir lüften das Geheimnis natürlich: Ein kleines Solarpanel im Innern der Leuchte setzt mit jedem Anknipsen einen Ventilator in Gang, der den ovalen Körper voll aufbläst. Und weil der Ventilator am Kabel befestigt ist und damit den Fixpunkt bildet, schiebt der Schirm sich langsam nach oben und erweckt so den Eindruck, als würde er aufsteigen. Für den Gestalter ein Ansatz, den er sich auch bei anderen Produkten wünscht: „Die Designer-Profession ist eine ernste, aber das muss ja nicht heißen, dass die Produkte auch so auftreten müssen.“ Das finden wir auch. tp
Hier gibt es einen Film zum Produkt.
Dieses einfache Experiment könnte den Designer Erik Stehmann zu seinen Inflating Lights inspiriert haben, die gerade auf dem DMY und der Design Miami in Basel vorgestellt wurden. Denn solange das Licht seiner kugeligen Leuchten ausgeschaltet ist, ist ihr Schirm nicht mehr als ein schlaffer Schlauch. Geht das Licht an, bläst er sich auf und steigt entlang des Kabels nach oben. Aber nur wer genauer hinschaut wird hinter das Konstruktionsprinzip kommen, die für das dynamische Phänomen sorgt. Wir lüften das Geheimnis natürlich: Ein kleines Solarpanel im Innern der Leuchte setzt mit jedem Anknipsen einen Ventilator in Gang, der den ovalen Körper voll aufbläst. Und weil der Ventilator am Kabel befestigt ist und damit den Fixpunkt bildet, schiebt der Schirm sich langsam nach oben und erweckt so den Eindruck, als würde er aufsteigen. Für den Gestalter ein Ansatz, den er sich auch bei anderen Produkten wünscht: „Die Designer-Profession ist eine ernste, aber das muss ja nicht heißen, dass die Produkte auch so auftreten müssen.“ Das finden wir auch. tp
Hier gibt es einen Film zum Produkt.
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