12.03.2010
Papo
Cogage
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In der Produktkonzeption ist Papier Designers Liebling. Es ist leicht zu verarbeiten, günstig und äußerst flexibel. Um Dimensionen und Größenverhältnisse schnell zu veranschaulichen, sind Schere und Pappe deshalb dankbare Hilfsmittel: Schnell entsteht aus einem zweidimensionalen Bogen ein dreidimensionales Objekt, dessen Form unbeeinflusst von Oberfläche und Haptik bewertet werden kann. Dass in diesen Eigenschaften ein noch kaum ausgereiztes Potenzial liegt, belegt die Leuchtenkollektion von Martin Schmid. Seine „Pappkameraden“ namens Papo überzeugen durch ihre einfache Silhouette, die sich aus zwei konisch eingerollten Papierbögen zusammensetzt. Der kleinere Korpus wird zum Schirm, der größere zum Fuß. Ein dreieckiger Ausschnitt, der durch die Überlagerung der rechteckigen Grundfläche entsteht, führt das Kabel nach außen. So entsteht ein beinahe monochromes Spiel aus Licht und Schatten, dem bei einigen der Lichtfiguren ein Fuß aus einem gemustert bedruckten Bogen entgegengesetzt wird. tp

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