Vibrato

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20.06.2016

Großes Ding-Beben
Seit selbst Ausmalbücher wieder auf den Tischen der Erwachsenen landen, ist Spielen eine Tätigkeit, zu der alle Altersgruppen offen stehen. Dabei geht es nicht immer ums Gewinnen. Ganz im Zeitgeist der Entschleunigung stehen Kontemplation und Stressbewältigung im Fokus. Dann bedeutet spielen, sich vom Leistungsgedanken zu befreien und sich ziellos die Zeit zu vertreiben. Der Designer Jean-Simon Roch hat dafür Vibrato entworfen. Es besteht aus einer mit einem Elektromagneten ausgestatteten Holzbox und einem Karton mit kleinen Dingen wie geometrischen Formen, Federn oder Knöpfen. Ein in die Box eingespanntes Papier wird zum Schwingen gebracht und lässt jedes darauf platzierte Objekt wie magisch tanzen. Mehrere Elemente bilden ein poetisches Ballett, dessen Performance ein Ergebnis von Form und Zusammenstellung ist. Dabei kann selbstverständlich auch über das Angebot der Box hinaus gedacht und frei im Haushalt und Spielzimmer gewildert werden. tp

Vibrato eignet sich für einen oder viele, bringt Spaß ohne Gewinnabsichten und wurde dafür beim diesjährigen Prix Émile Hermès „Play“ mit dem ersten Platz ausgezeichnet.

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