mirror mirror

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02.05.2013

Erblickt ein Tier sich im Spiegel, so ist der nächste Blick der hinter die Scheibe – nur um irritiert festzustellen, dass sich dort gar kein Gegenüber befindet. Antonio Forteleonis mirror mirror zeigt von Vorneherein sowohl den gespiegelten als auch den dahinter liegenden Raum und führt damit beim geübten Spiegelbenutzer zu ganz anderen Irritationen. Erzeugt wird dieser besondere Moment der Reflexion durch ein physikalisches Phänomen. Drei getönte, aber unverspiegelte Glasscheiben sind auf einer Holzbasis fixiert. Durch den genau berechneten Abstand der Scheiben zueinander entsteht die Reflexion, weil das Licht jedes der Gläser teilweise durchdringt und teilweise natürlich zurück geworfen wird. tp
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