Newcomer wanted!
Präsentiert Eure Entwürfe und Prototypen in den Newcomern. Weiter
Office:Feel
Alte Schule?!
Neue Stühle sollen die tafelgrüne Tristesse und kreidestaubige Langeweile aus deutschen Lehranstalten vertreiben. Weiter
Living:Praxis
Einsame Kiste
Fenster zum Berg: Das norwegische Architekturbüro Snøhetta entwarf eine Aussichtsplattform für Tierbeobachter. Weiter
22.12.2009
Interview: Formfjord
Designer: Formfjord
Der Beginn ihrer Zusammenarbeitwar nicht geplant, sondern das zufällige Ergebnis einer Reihe von Treffen. Irgendwann stellten Fabian Baumann, geboren 1977 in Berlin, und Sönke Hoof, geboren 1972 in Kiel, fest, dass sie trotz ihrer unterschiedlichen Ausbildungen – Fabian ist Maschinenbauingenieur und Sönke Raumausstatter und Diplom-Designer – vieles eint. Sie sind offen, gelassen, aber auch beharrlich, was ihr gemeinsames berufliche Ziel anbelangt: Von den eigenen Ideen leben zu können und sich dabei die kreative Freiheit zu bewahren. Seit knapp drei Jahren sind sie nun unter dem Namen „Formfjord“ mit ihren unkomplizierten Produkten in der internationale Möbeldesign- und Accessoireszene vertreten. Auch wenn sich Projektgrößen und die Auftraggeber inzwischen geändert haben, ihre lockere, unverkrampfte Art und die Beharrlichkeit sind geblieben, wie wir bei unserem Besuch in ihrem Berliner Studio am Prenzlauer Berg feststellen konnten. Dort haben wir ausführlich über den Beginn ihrer Zusammenarbeit, Herausforderungen an Jungdesigner und ihre Kontakte zu Unternehmen gesprochen. Weiter zum Interview.
14.10.2009
Studio: Uhuru
Designer: Uhuru Design
Die wichtigsten Regeln für nachhaltige Produktgestaltung kann man leicht an einer Hand abzählen: Dazu gehört, umweltverträglich produzierte oder recycelte Materialien zu wählen, auf schädliche Lacke zu verzichten, die Komplexität des Entwurfes gering zu halten und möglichst lokal zu arbeiten. Diese Handlungsdirektiven haben sich die Gründer des kleinen Design-Labels Uhuru zu Herzen genommen. Studio und Schreinerei, die beide mitten in New York liegen, bemühen sich um die Verwendung heimischer Materialien und eine Fertigung vor Ort. Und weil die nächste Baumplantage eben nicht gleich nebenan ist, suchten die Gestalter nach neuen Lösungen. Ihre unkonventionelle und gleichzeitig brillante Idee: Sie bedienen sich an den metropolitanen Ressourcen – unter anderem in abbruchreifen Gebäuden und in pleite gegangenen Fabriken. Weiter zum Artikel
17.12.2008
Interview: Oskar Zieta
Der in Polen geborene Gestalter Oskar Zieta hat Architektur an der „University of Technology“ in Stettin studiert und dort im Jahr 2000 sein Diplom gemacht. Danach wechselte er für einen Aufbaustudiengang an die ETH in Zürich, wo er begann, mit innovativen Fertigungsverfahren und Blech zu experimentieren. Acht Jahre sind seitdem vergangen und seit letztem Jahr sind die ersten Resultate seiner von ihm „FiDU“ benannten Technologie auf dem Markt. Für die unter Innendruck mit Luft aufgeblasenen Blechmöbel wie den Hocker „plopp“ wurden ihm seither einige der wichtigsten Designpreise, wie der Red Dot Award oder der Designpreis der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Wir trafen Oskar Zieta im November beim YDMI in Berlin, wo er gerade den Preis als „Young Professional 2008“ gewann und sprachen mit ihm über die Ergonomie von Hockern, Architektur im Design und darüber, was junge Designer auch noch heute noch von dem Architekten Jean Prouvé lernen können.
04.11.2008
Studio: Philippe Malouin
Designer: Philippe Malouin
Schön, wenn einem mal etwas Neues begegnet. Der Designer Philippe Malouin hat sein Studium an der renommierten Design Academy Eindhoven mit einer Kollektion von multifunktionalen Möbeln gekrönt, die sich vom gängigen Stecken, Klappen und Falten verabschiedet hat.
09.09.2008
Studio: Copy by Kueng Caputo
Designer: Sarah Küng und Lovis Caputo
Ob kopiert oder inspiriert – das ist im Design oft die Frage. Mit diesem Widerspiel haben sich die beiden Designer Sarah Kueng und Lovis Caputo in ihrer Diplomarbeit an der Zürcher HdK auseinandergesetzt.
06.08.2008
Studio: Nicolafrombern
Designer: Nicola Enrico Stäubli
Vor der Auseinandersetzung mit mobilen Möbeln kann man sich als Jungdesigner kaum drücken. Multifunktionale Einrichtungsgegenstände, die sich klappen,schieben, falten und rollen lassen, um dann platzsparend im Umzugswagen oder in der Abstellkammer zu verschwinden, sind allgegenwärtig. Und zugegebenermaßen wirklich praktisch. Der Berner Designer Nicola Enrico Stäubli teilt diese Begeisterung fürs flexible Mobiliar. Bei seinen Entwürfen ist ihre Anpassungsfähigkeit die oberste Prämisse. Seine innovativsten Möbel sind allerdings nur über das Internet zu bekommen: Auf der Website www.foldschool.com bietet Stäubli Faltmöbel aus Karton zum Herunterladen an, die sich jeder selbst zusammenbauen muss.
16.04.2008
Interview: Susanne Philippson
Susanne Philippson über Inselstaaten, Berlin als Stadt des Designs und darüber, wie man durch eine zweite Gestaltungsebene Emotionen weckt.
19.12.2007
Studio: WATdesign
Designer: WATdesign
Zwei Designer, die an zwei Orten arbeiten, zwei Gestaltungsansätze vertreten - aber ein Büro führen: das Studio "Working Apart Together".
14.11.2007
Studio: Stadtnomaden
Dem Job hinterher oder der Sonne entgegen: etwa acht Umzüge haben wir im Laufe des Lebens zu bewältigen. Und jeder Wohnortwechsel bringt Veränderungen, sei es einen neuen Freundeskreis, einen neuen Arbeitsplatz oder eine neue Wohnung. Für Beständigkeit sorgt lediglich der vertraute Besitz. Schnell lernt der moderne Nomade sich auf das Nötigste zu beschränken. Und das sind in der Regel nicht mehr als eine Handvoll Objekte. Dinge an die er sich emotional gebunden fühlt oder eben wenige, wirklich wichtige Gebrauchsgegenstände. Der Anspruch an ihre Eigenschaften ist hoch. Praktisch und kompakt müssen sie sein, robust und flexibel außerdem. Produktlösungen für das mobile Zuhause bieten die beiden Stuttgarter Designer Linda Altmann und Oliver Krapf, die ihrem Designstudio gleich den programmatischen Namen „Stadtnomaden“ gegeben haben.
17.10.2007
Studio: Ünal & Böler
Designer: Ünal&Böler
Mit unkonventionellen Entwürfen drücken Ünal & Böler beispielhaft das neue Selbstverständnis der Istanbuler Designszene aus.
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