Hersteller: Black Forest Distillers/ Monkey 47
Gin kommt aus Großbritannien, denkt der Kenner. Und doch gibt es einen deutschen, der so gut ist, dass ihn sogar Stilguru Andreas Murkudis in das Sortiment seines Berliner Shops aufgenommen hat. Und auf Abendverstaltungen seinen Gästen gern einen damit zubereiteten Gin Fizz reicht. Die Geschichte hinter Monkey 47, dem Gin aus dem Schwarzwald, geht laut Firmenlegende so: Montgomery Collins zog als Angehöriger der Royal Air Force nach dem Zweiten Weltkrieg von Berlin, wo er im Zoo eine Patenschaft für den Javaneraffen Max übernommen hatte, in den Schwarzwald. Da er jedoch nicht auf seinen geliebten Gin verzichten wollte, kreierte er aus einer Mischung lokaler und exotischer Zutaten einen Wacholderbrand, den er Max the Monkey – Schwarzwald Dry Gin taufte.
Nun haben die Blackforest Distillers mit ihrem Geschäftsführer Alexander Stein aus der Jacobi- und Fernet-Branca-Dynastie das alte Gin-Rezept aus der Versenkung geholt, unter dem Namen Monkey 47 wiederbelebt und auf den hart umkämpften Spirituosen-Markt gebracht. Die Zahl 47 steht dabei nicht nur für den Alkoholgehalt des Gins, sondern auch für die 47 Zutaten des Gebräus – unter anderem Brombeerblätter, Schlehen, Tannensprossen und Geißblatt. Diese unterliegen der Dampf-Destillation mit Wasser aus der eigenen Schwarzwald-Quelle. Doch was wäre der Inhalt ohne die Verpackung? Die Stuttgarter Agentur Discodöner hat für ein cooles Corporate Design gesorgt, bei dem sich der Affe auf lila Grund in den Vordergrund spielt. csh
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